Mitteilung der BEW
Die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) hält bereits heute als Mehrheitsaktionärin 80,8 Prozent der Anteile an der Fernheizwerk Neukölln AG (FHW AG). Nach sorgfältiger und umfangreicher Prüfung sind beide Unternehmen gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, die Börsennotierung der FHW AG über ein sogenanntes Delisting zu beenden. Die BEW als Mehrheitseignerin wird den übrigen Aktionär:innen daher ein gesetzlich vorgesehenes Kaufangebot unterbreiten. (Stand: 24. September 2026)
Das Wichtigste in Kürze:
Geschäftsführung der BEW, der Vorstand der FHW AG und die jeweiligen Aufsichtsräte unterstützen diesen Schritt ausdrücklich.
Nach dem Delisting wird die FHW AG nicht mehr im Regulierten Markt börsennotiert sein, Aktionärsrechte bleiben unverändert bestehen.
Nach Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wird die BEW das Kaufangebot voraussichtlich Mitte/Ende Oktober veröffentlichen. Die Information der Aktionär:innen erfolgt über die depotführenden Banken.
Das Kaufangebot enthält eine Prämie von 25,1 % gegenüber dem volumengewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der vergangenen sechs Monate vor dem 24. September 2026. Die BEW empfiehlt eine Annahme des Angebots.
Für Kund:innen sowie Mitarbeitende der FHW AG ändert sich durch das Delisting nichts: Kundenverträge und Arbeitsverhältnisse bleiben unverändert, ebenso die gesellschaftliche Struktur und der Markenauftritt der FHW AG.
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Bei den "Fragen und Antworten" wird ergänzend ausgeführt:
"Die Angebotsunterlage informiert die Aktionär:innen auch darüber, dass nach einem erfolgreichen Delisting möglicherweise ein Squeeze-out erfolgen kann. Dabei würden die verbliebenen Aktionär:innen eine Abfindung erhalten und ihre Aktien auf den Hauptaktionär übertragen. Ob ein Squeeze-out nach einem erfolgreichen Delisting in Betracht kommt, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden."
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