Empfohlener Beitrag

Mehr als fünf Millionen Seitenaufrufe der SpruchZ-Blogs

Die beiden Blogs "SpruchZ: Spruchverfahren Recht & Praxis" und "SpruchZ: Shareholders in Germany" (ausgewählte Beitr...

Donnerstag, 1. Oktober 2026

centrotherm international AG: centrotherm erzielt solides Halbjahresergebnis 2026 in einem herausfordernden Marktumfeld

Corporate News

Blaubeuren, 1. Oktober 2026 – Der centrotherm-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 78,9 Mio. EUR. Davon entfielen 67,7 Mio. EUR auf das Geschäft mit Kunden aus der Halbleiterindustrie und 10,4 Mio. EUR auf das Geschäft mit Kunden aus der Photovoltaikindustrie. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Konzernumsatz auf 106,4 Mio. EUR, wobei Umsatzerlöse aus der Halbleiterindustrie mit 71,2 Mio. EUR und aus der Photovoltaikindustrie mit 33,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz beitrugen. Asien erwies sich erneut als geografisch bedeutendster Absatzmarkt. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte der Konzern dort einen Umsatz von 46,7 Mio. EUR, was einem Anteil von 59 % am Konzernumsatz entspricht. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Umsatzerlöse in Asien auf 76,3 Mio. EUR bzw. 72 % des Konzernumsatzes.

Die Gesamtleistung des Konzerns belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 61,7 Mio. EUR nach 96,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Vor dem Hintergrund der niedrigen Produktionsauslastung der centrotherm international AG in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 lag die Gesamtleistung damit im Rahmen der eigenen Erwartungen.

Im ersten Halbjahr 2026 sank das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) auf 4,8 Mio. EUR nach 14,7 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Aufgrund der anhaltend schwachen Auftragslage hatte der Vorstand im April dieses Jahres seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr angepasst. Unverändert wird eine Konzern-Gesamtleistung von 90 Mio. EUR bis 170 Mio. EUR sowie ein EBITDA erwartet, das deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegt.

Im Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2026 wurden im centrotherm-Konzern Aufträge in Höhe von insgesamt 45,9 Mio. EUR verbucht, nach 49,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Mit 31,8 Mio. EUR entfiel erneut der Großteil des Auftragseingangs auf die Halbleiterindustrie (Vorjahreszeitraum: 40,2 Mio. EUR), während auf die Photovoltaikindustrie 14,0 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 8,9 Mio. EUR) entfielen.

Nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2026 wurde die Prognose für den Auftragseingang angepasst. Auf Basis des im August aktualisierten Forecasts hob der Vorstand die Prognose für das laufende Geschäftsjahr an und erwartet nunmehr einen Konzernauftragseingang von 110 Mio. EUR bis 160 Mio. EUR. Die im Geschäftsbericht 2025 veröffentlichte Prognose für den Auftragseingang des Konzerns lag bei 40 Mio. EUR bis 100 Mio. EUR.

Vor dem Hintergrund des herausfordernden Marktumfelds zeigt sich der Vorstand mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 zufrieden. Insgesamt geht der Vorstand weiterhin davon aus, die für das Geschäftsjahr 2026 gesteckten Ziele erreichen zu können.

Hinweis: Der Halbjahresfinanzbericht 2026 steht ab sofort in deutscher Sprache auf der Unternehmenswebsite im Bereich Investor Relations zum Download bereit.

Über centrotherm international AG


Thermische Produktionslösungen und Beschichtungstechnologien zählen zu den Kernkompetenzen von centrotherm. Seit über 70 Jahren entwickeln und realisieren wir Produktionskonzepte für einen stetig wachsenden internationalen Kundenkreis. Neben Wachstumsbranchen wie der Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie sowie der Photovoltaik finden unsere innovativen Lösungen auch in neuen Zukunftsfeldern wie der Faser- oder Batterieherstellung Anwendung. Als führender, global agierender Technologiekonzern arbeiten wir eng mit Partnern aus Industrie und Forschung zusammen. Wir verbessern bestehende Produktionskonzepte und setzen neue Trends. So generieren wir werthaltige Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden. Weltweit arbeiten über 700 Mitarbeiter an der Gestaltung der Zukunft.

_________________

Anmerkung der Redaktion:

Die Hauptversammlung am 30. Juni 2026 hat einen verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out zugunsten der Centrotherm AcquiCo AG zu EUR 8,74 je Aktie beschlossen. Die Eintragung verzögert sich durch eine Anfechtungsklage.

maxx26 AG: Verkauf der Binect GmbH abgeschlossen, erstes Aktienrückkaufprogramm soll zeitnah umgesetzt werden

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

- Transaktion wirtschaftlich wirksam zum 1. Januar 2026

- Wechsel im Aufsichtsrat

- Halbjahresbericht veröffentlicht

Weiterstadt, 01.10.2026. Die maxx26 AG hat heute den Verkauf der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Binect GmbH an die hpc DUAL Österreich GmbH vollzogen (Closing). Vor dem Hintergrund der veränderten Marktbedingungen ist der Verkauf an einen strategischen Partner mit Fokus auf die digitale Zustellung der richtige Schritt und wurde in der Hauptversammlung vom 30. Juli 2026 entsprechend von über 99% der Aktionäre mitgetragen.

Wie bereits veröffentlicht, fließen der maxx26 AG aus dem Verkauf der Anteile und der Rückführung von Darlehen Mittel in Höhe von insgesamt bis zu EUR 6.300.000,- zu. Die Gesellschaft hat heute einen Betrag von EUR 5.300.000,- erhalten. Ein vereinbarter Kaufpreiseinbehalt zur Absicherung etwaiger Ansprüche der Käuferin gegen die Gesellschaft insbesondere aus Gewährleistungen der Gesellschaft in Höhe von EUR 1.000.000,- ist am 30. Juni 2028 an die Verkäuferin zu zahlen und wird bis dahin über eine unwiderrufliche, selbstschuldnerische Bankbürgschaft abgesichert. Zusätzlich wurde zwischen der Gesellschaft und der Käuferin ein bis zum 31. Dezember 2027 laufender Beratungsvertrag geschlossen, der mit bis zu netto ca. EUR 210.000,- vergütet wird.

Die maxx26 AG beabsichtigt, im vierten Quartal 2026 das erste Aktienrückkaufprogramm durchzuführen. Gemäß HV-Beschluss wird die Gesellschaft dabei bis zu zwei Drittel des ausstehenden Aktienbestands zurückkaufen; bei voller Andienung kann jeder Aktionär für je 3 gehaltene Aktien quotal 2 Aktien an die Gesellschaft übertragen. Der Rückkaufpreis beträgt gemäß HV-Beschluss bis zu EUR 2,10 pro Aktie; der finale Preis wird von Vorstand und Aufsichtsrat in der ersten Oktoberhälfte auf Basis der bestehenden und prognostizierten Finanzlage festgelegt.

Mit Closing der Transaktion erachtet der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Ronald Gerns, seine langjährige aktive Begleitung der Gesellschaft als abgeschlossen und hat sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 1. Oktober 2026 niedergelegt. Nachfolger von Herrn Gerns im Aufsichtsrat soll Herr Thomas Rickert werden, der bereits von 2020 bis 2025 Mitglied des Kontrollgremiums der damaligen Max 21 AG bzw. Binect AG war. Sobald die beantragte Bestellung von Herrn Rickert durch das Amtsgericht Köln erfolgt ist, wird der Aufsichtsrat einen neuen Vorsitzenden bestimmen.

Der Halbjahresbericht der maxx26 AG wurde gestern fristgemäß veröffentlicht und steht unter www.maxx26.com zum Download zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurde der Konzernumsatz noch von der Binect GmbH als einziger Tochtergesellschaft bestimmt und belief sich auf 10.026 TEUR (H1 2025: 10.984 TEUR). Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf -101 TEUR (H1 2025: 338 TEUR).

Auf die Jahresprognose der maxx26 AG hat die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Binect GmbH nach dem Vollzug der Transaktion keinen Einfluss mehr, da als Stichtag für die wirtschaftliche Wirksamkeit des Verkaufs der 1. Januar 2026 festgelegt wurde. Für die Einzelgesellschaft maxx26 AG erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von rund 500 TEUR, der sich aus dem bisherigen internen Umsatz sowie dem künftigen Umsatz für Beratungsleistungen ergibt. Das EBITDA der Gesellschaft wird durch den Buchverlust im Rahmen des Verkaufs der Binect GmbH belastet und für das Gesamtjahr auf ca. -3,3 Mio. EUR prognostiziert.

Wertbestimmender Faktor für die maxx26-Aktie ist aber der Mittelzufluss aus der Transaktion. Sobald dieser in Form von Aktienrückkäufen an die Aktionäre ausgeschüttet wurde, soll das Geschäft der Gesellschaft perspektivisch eingestellt werden. Das zweite Aktienrückkaufprogramm ist nach heutigem Stand für die zweite Jahreshälfte 2028 vorgesehen.