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Montag, 1. Juni 2026

BankM AG: electrovac-Aktie mit positiver Entwicklung nach erfolgreichem IPO

- Kurs +12,7% über Ausgabepreis

-  Stabilisierungsperiode beendet

- Greenshoe-Option teilweise ausgeübt

Frankfurt, 1. Juni 2026 – 30 Tage nach dem Börsengang der electrovac AG (ISIN DE000A420ZL4), einem globalen Technologieführer für hermetische Glas-Metall-Gehäuse zum Schutz sicherheits- und systemkritischer Elektronik, ist die Stabilisierungsperiode am 29.05.2026 zu Ende gegangen. In einem volatilen Marktumfeld hat sich die Aktie seit dem IPO positiv entwickelt. Der Schlusskurs von EUR 8,79 am 29.05.2026 im Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse entspricht einem Plus von 12,7% gegenüber dem Ausgabepreis von EUR 7,80. Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich damit auf EUR 140,6 Mio.

Aufgrund der bestehenden Nachfrage und der positiven Kursentwicklung hat die BankM AG ("BankM") in Ihrer Funktion als Stabilisierungsmanager nur einen kleinen Teil der Greenshoe-Option ausgeübt. Insgesamt 119.846 der 576.000 zur Verfügung stehenden Mehrzuteilungsaktien aus dem Bestand der Electrovac Holding AG wurden im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen gehandelt. Das Gesamtvolumen der Stabilisierungsmaßnahmen belief sich auf EUR 878.308,72. Einzelheiten können der separat veröffentlichten Stabilisierungsmitteilung entnommen werden.

Mit der teilweisen Ausübung der Greenshoe-Option summiert sich das Gesamtvolumen der Transaktion auf EUR 33,5 Mio. und der Streubesitz der Aktie beträgt rund 27%. Die BankM hat den Börsengang der electrovac AG im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse intensiv vorbereitet und die Platzierung zum IPO gemeinsam mit dem Bankhaus Metzler als Joint Bookrunner und Joint Lead Manager erfolgreich begleitet. Bestandteil der Emissionsstruktur war dabei insbesondere auch ein spezielles Retail-Konzept mit mehreren, gut frequentierten Zeichnungswegen.

Mit dem Börsengang möchte die electrovac AG ihre technologische Führungsposition stärken und die weltweite Expansion in den strategischen Geschäftsbereichen Personal Safety und Aerospace & Defense vorantreiben. Der Großteil des Nettoerlöses soll dabei für den Ausbau der globalen Produktionskapazitäten verwendet werden. Dies beinhaltet die Erweiterung der Produktionsfläche am bestehenden Standort in Thailand, die Aufnahme einer lokalen Produktion in China sowie die Sicherung eines lokalen Zugangs zu Lizenzen, Anlagen und Produktionskapazitäten in den USA.

Mit der erfolgreichen Umsetzung des Börsengangs untermauert die BankM ihre Stellung als verlässlicher Partner für den Mittelstand am Kapitalmarkt. BankM-Vorstand Thomas Stewens:

„Wenn wir einen strategisch motivierten Börsengang begleiten, können sich unsere Kunden sicher sein, dass wir diesen auch mit aller Kraft erfolgreich umsetzen. Das zeigt unser Track-Rekord und insbesondere auch das aktuelle Beispiel der electrovac AG. Als Kapitalmarktbank, die Unternehmen im Gegensatz zu typischen Brokern dauerhaft begleitet, messen wir Erfolg aber in erster Linie an der langfristigen Entwicklung weit über das Gelingen einer Transaktion hinaus. Mit dem Management der electrovac AG arbeiten wir seit vielen Jahren zusammen und sind deshalb überzeugt auch die Herausforderungen der Märkte gemeinsam zu meistern. Die ersten 30 Tage verleihen Rückenwind und mit ihrem differenzierten Geschäftsmodell und ihrer starken Marktstellung ist die Gesellschaft hervorragend positioniert für die nächsten Schritte.“

Tele Columbus steigert EBITDA deutlich und setzt Umsatzwachstum im Internet- und Telefoniegeschäft fort

Vorläufige Ergebnisse des 1. Quartals 2026 der Tele Columbus AG 

- Berichtetes EBITDA steigt auf EUR 43,2 Mio. (Q1 2025: EUR 32,5 Mio.; +33,0 % YoY) – getragen von Effizienzmaßnahmen und konsequenter Kostendisziplin

- Normalisiertes EBITDA wächst auf EUR 44,2 Mio. (Q1 2025: EUR 39,1 Mio.; +13,0 % YoY)-  

- Quartalsumsatz nahezu stabil bei EUR 105,5 Mio. (Q1 2025: EUR 104,9 Mio.; +0,6 % YoY) – Wachstum im Internet- und Telefoniegeschäft kompensiert Rückgänge im TV-Geschäft

- Erlöse im Internet- und Telefonie-Geschäft steigen auf EUR 61,2 Mio. (+6,5 % YoY) 

- Internet-RGUs steigen auf 746 Tsd. (+5,3 % YoY) – Tele Columbus bleibt einer der wenigen großen deutschen Anbieter mit kontinuierlichem Internetwachstum

- Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) bei EUR 18,0 Mio. (-49,8 % YoY) – Fortsetzung einer selektiven, kundennahen Ausbaustrategie mit unverändertem Fokus auf Glasfaser

Berlin, 28. Mai 2026. Die Tele Columbus AG, einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute vorläufige Eckdaten für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Der vollständige Quartalsbericht folgt Mitte Juni 2026.

Christoph Lüthe, CEO der Tele Columbus AG: „Wir sind gut in das Jahr 2026 gestartet. Unser Internet- und Telefoniegeschäft wächst weiter und bleibt der wesentliche Treiber unserer Entwicklung. Mit der Anfang Mai 2026 vereinbarten Wholesale-Kooperation mit 1&1 erschließen wir zusätzliches Wachstumspotenzial für unser Netz. Im weiteren Jahresverlauf konzentrieren wir uns darauf, dieses Wachstum im Kerngeschäft fortzusetzen und unseren Glasfaserausbau gezielt voranzutreiben.“

Internet- und Telefoniegeschäft bleibt Wachstumsmotor

Das Internet- und Telefoniegeschäft bleibt der wesentliche Wachstumstreiber. Die Erlöse stiegen im ersten Quartal 2026 auf EUR 61,2 Mio. (Q1 2025: EUR 57,5 Mio.; +6,5 % YoY), die Internet-RGUs erhöhten sich auf rund 746 Tsd. RGUs (Q1 2025: 708 Tsd.; +5,3 % YoY). In einem unverändert wettbewerbsintensiven Breitbandmarkt zählt Tele Columbus damit zu den wenigen großen deutschen Anbietern mit durchgängigem Kundenwachstum. In den FTTH-erschlossenen Haushalten liegt die Internetpenetration mit rund 45 % spürbar über dem Niveau im koaxialbasierten Footprint (rund 30 %).

Die im Mai 2026 vereinbarte Wholesale-Kooperation mit 1&1 schafft die Grundlage, die Glasfaserinfrastruktur perspektivisch für rund 1,2 Millionen zusätzliche Haushalte zu vermarkten.

TV-Geschäft stabil auf Marktniveau

Die Kabel-TV-RGUs blieben im ersten Quartal 2026 stabil bei rund 1,01 Mio. (Q1 2025: 1,08 Mio.). Die Entwicklung im ersten Quartal wurde maßgeblich durch zwei Sondereffekte beeinflusst: die Abgabe eines nicht-strategischen Fremdsignal-Footprints sowie einen datentechnischen Buchungseffekt aus Q4 2025 ohne umsatzseitige Auswirkungen. Bereinigt um diese Effekte verlief die RGU-Entwicklung weitgehend im Einklang mit den aktuellen Markttrends.

Investitionen mit fortgesetztem Fokus auf Glasfaser

Die Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) lagen mit EUR 18,0 Mio. um 49,8 % unter dem Vorjahresquartal (Q1 2025: EUR 35,9 Mio.). Der Rückgang reflektiert eine selektivere Kapitalallokation bei weiterhin klarem Fokus auf den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur und der Modernisierung des bestehenden Netzes.

Deutliche Ergebnisverbesserung

Das berichtete EBITDA stieg im ersten Quartal 2026 auf EUR 43,2 Mio. nach EUR 32,5 Mio. im Vorjahresquartal (+33,0 % YoY). Wesentliche Treiber waren die umgesetzten Transformations- und Effizienzmaßnahmen sowie eine konsequente Kostendisziplin bei Personal-, Marketing- und Direktkosten. Das normalisierte EBITDA erhöhte sich auf EUR 44,2 Mio. (Q1 2025: EUR 39,1 Mio.; +13,0 % YoY). Gegenläufig wirkten geringere aktivierte Eigenleistungen im Zuge der reduzierten Investitionstätigkeit.

Tim Rhönisch, CFO der Tele Columbus AG: „Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal zeigt, dass unsere Transformations- und Effizienzinitiativen wirken. Wir haben unsere Profitabilität spürbar verbessert und investieren zugleich gezielter – mit klarem Fokus auf Glasfaser und Netzmodernisierung. Daran halten wir auch im weiteren Jahresverlauf fest, verbunden mit einer konsequenten Kostendisziplin und einer disziplinierten Kapitalallokation.“

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Anmerkung der Redaktion:

Die Hauptaktionärin Kublai GmbH hatte kürzlich einen Squeeze-out zu ihren Gunsten gefordert. Der Ausschluss der Minderheitsaktionäre steht aber nicht auf der Tagesaordnung der anstehenden ordentlichen Hauptversammlung am 7. Juli 2026, sondern zunächst unter TOP 1 die "Anzeige des Verlusts der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft gemäß § 92 Abs. 1 AktG".