SpruchZ: Spruchverfahren Recht & Praxis
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Dienstag, 24. Februar 2026
JOST Werke SE: JOST beschließt Barkapitalerhöhung
AD-HOC MITTEILUNG
Neu-Isenburg, 24. Februar, 2026 – Der Vorstand der JOST Werke SE („JOST”), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für die On- und Off-Highway Nutzfahrzeugindustrie, hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durchzuführen. Hierdurch würde sich das Grundkapital von JOST um bis zu 10 % durch Ausgabe von bis zu 1.490.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 (die „Neuen Aktien“) erhöhen. Die Neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2025 dividendenberechtigt.
Die Neuen Aktien werden ausschließlich institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens angeboten, das unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Mitteilung beginnt. Der Platzierungspreis und die endgültige Anzahl der auszugebenden Aktien werden nach Abschluss dieses Verfahrens zusammen mit dem endgültigen Bruttoerlös bekannt gegeben. Nach Abschluss der Privatplatzierung wird JOST einer Lock-Up-Verpflichtung unterliegen, für 180 Tage und vorbehaltlich der üblichen Ausnahmen unter anderem keine weiteren Aktien oder in Aktien wandelbare Finanzinstrumente auszugeben oder eine weitere Kapitalerhöhung durchzuführen.
Die Zulassung der Neuen Aktien zum Handel am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich am 27. Februar 2026 erfolgen, und der Handel mit den Neuen Aktien wird voraussichtlich am 2. März 2026 aufgenommen. Die Lieferung der Neuen Aktien an die Investoren wird voraussichtlich am 2. März 2026 erfolgen.
Der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung soll die finanzielle Flexibilität des Konzerns weiter erhöhen, um im Einklang mit der Strategie AMBITION 2030 weitere wertsteigernde Akquisitionen umzusetzen. JOST sieht attraktive Opportunitäten im Off-Highway-Bereich, die die globale Präsenz des Konzerns und das Kundenangebot stärken könnten, wobei gleichzeitig ein ausgeglichenes Umsatzprofil zwischen den Bereichen On- und Off-Highway sowie die Steigerung der Profitabilität und Widerstandsfähigkeit des Konzerns im Fokus steht. Durch eine Reihe von erfolgreich integrierten Akquisitionen und der Verbesserung der Wettbewerbsposition, zuletzt durch die strategische Übernahme von Hyva, hat JOST sein Portfolio kontinuierlich gestärkt und starke Ergebnisse erzielt, die das langfristige Wachstum des Konzerns unterstützen.
Ströer SE & Co. KGaA hat Delisting erwogen
Squeeze-out bei der OTRS AG im Handelsregister eingetragen
Covestro AG: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann wird Vertrag nicht über 31. Mai 2028 hinaus verlängern
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014
Der Vorstandsvorsitzende der Covestro AG, Dr. Markus Steilemann, hat den Aufsichtsratsvorsitzenden der Gesellschaft heute darüber informiert, dass er nach Ablauf seiner bis zum 31. Mai 2028 laufenden Amtszeit nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen wird.
Der Aufsichtsrat der Covestro AG wird rechtzeitig einen geordneten Nachfolgeprozess für den Vorstandsvorsitz einleiten.
Dr. Markus Steilemann wird einen reibungslosen Übergang seiner Aufgaben auf seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger sicherstellen.
ZhongDe Waste Technology AG: Widerruf der Zulassung der Aktien der ZhongDe Waste Technology AG zum Handel im regulierten Markt (General Standard)
Frankfurt am Main, 24. Februar 2026 – Die Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse hat den Vorstand der ZhongDe Waste Technology AG, Frankfurt am Main („Gesellschaft“), über ihre Entscheidung informiert, die Zulassung der Inhaberaktien der Gesellschaft zum Handel im regulierten Markt (General Standard) mit Wirkung zum Ablauf des 23. März 2026 gemäß § 39 Abs. 1 Börsengesetz (BörsG) in Verbindung mit § 47 der Börsenordnung (BörsO) zu widerrufen. Die Frankfurter Wertpapierbörse führte aus, dass der Grund für den Widerruf der Zulassung zum Handel darin liege, dass die aus der Zulassung resultierenden Pflichten nicht erfüllt wurden.
Im besten Interesse ihrer Aktionäre hat die Gesellschaft beschlossen, gegen die Entscheidung der Frankfurter Wertpapierbörse Rechtsmittel einzulegen. In der Zwischenzeit wird die Gesellschaft weiterhin uneingeschränkt mit den Abschlussprüfern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass alle ausstehenden Finanzberichte noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.
NanoRepro AG beschließt Barkapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss aus genehmigtem Kapital im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals
NICHT ZUR DIREKTEN ODER INDIREKTEN VERÖFFENTLICHUNG, VERBREITUNG ODER WEITERGABE IN DIE BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, JAPAN ODER AUSTRALIEN BZW. IN EINE SONSTIGE RECHTSORDNUNG BESTIMMT, IN DER EINE SOLCHE VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG UNZULÄSSIG WÄRE.
Marburg, 24. Februar 2026. Der Vorstand der NanoRepro AG (ISIN DE 0006577109; Symbol: NN6) („Gesellschaft“) hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2024 von derzeit EUR 12.903.773,00 um bis zu EUR 1.290.377,00 auf bis zu EUR 14.194.150,00 durch Ausgabe von bis zu 1.290.377 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien („Neue Aktien“) gegen Bareinlagen unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu erhöhen. Die Neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2025 gewinnberechtigt.
Die bis zu 1.290.377 Neuen Aktien sollen ausgewählten Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Platzierungspreis von EUR 1,50 je Neuer Aktie zum Erwerb angeboten werden.
Die Einbeziehung der Neuen Aktien in den Handel (Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse) erfolgt nach der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister.
Der bei Vollplatzierung erwartete Nettoemissionserlös in Höhe von ca. EUR 1,8 Mio. soll zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums verwendet werden.
Montag, 23. Februar 2026
Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der ABOUT YOU Holding SE: LG Hamburg bestellt gemeinsamen Vertreter
von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG
In dem Spruchverfahren zu dem verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out bei der ABOUT YOU (Verschmelzung der ABOUT YOU Holding SE auf die Zalando-Tochtergesellschaft ABYxZAL Holding AG, die in ABOUT YOU Holding AG umfirmierte) hat das LG Hamburg mit Beschluss vom 19. Februar 2026 Herrn Rechtsanwalt Jobst von Werder, REMÉ Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 20095 Hamburg, zum gemeinsamen Vertreter bestellt.
LG Hamburg, Az. 404 HKO 8/26Bäßler, S. ./. ABOUT YOU Holding AG
Verfahrensbevollmächtigte der Antragsgegnerin:
Rechtsanwälte Sullivan & Cromwell LLP, 60311 Frankfurt am Main
Sonntag, 22. Februar 2026
Bekanntmachung zum Squeeze-out bei der NanoFocus AG
Quelle: Bundesanzeiger vom 29. Dezember 2025
Mehrheitsbeteiligung an der H&K AG
Quelle: Bundesanzeiger vom 9. Februar 2026
Mehrheitsbeteiligungen an der centrotherm international AG
Quelle: Bundesanzeiger vom 24. Dezember 2025
Samstag, 21. Februar 2026
Alba Aktie: Abseits der Börse
Alba Aktie: Abseits der Börse - Stock World
Standard IDW S17: Neue Regelungen für Squeeze-outs im Praxistest
Zu dem Beitrag in der Börsen-Zeitung:
Neue Regelungen für Squeeze-outs im Praxistest | Börsen-Zeitung
Ein neuer Standard für Wirtschaftsprüfer soll mehr Klarheit bringen, wenn es darum geht, faire Abfindungshöhen bei Squeeze-outs zu ermitteln. Vom Entwurf bis zum finalen Standard gab es nach den ersten Praxiserfahrungen noch einmal einige Änderungen. (...)Frankfurt, 20. Februar 2026, 14:40 Uhr
Freitag, 20. Februar 2026
Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der hotel.de AG: Zeitplan des Bayerischen Obersten Landesgerichts
von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L-HSG
62 Antragsteller
gemeinsamer Vertreter: Rechtsanwältin Daniele Bergdolt, München (zuvor: RA Dr. Hahn)
Verfahrensbevollmächtigte der Antragsgegnerin, Hotel Reservation Service Ragge GmbH:
BDO Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, 40474 Düsseldorf (Rechtsanwalt Lorenz Witte)
Klöckner & Co SE: Hinweisbekanntmachung zum Übernahmeangebot
Quelle: Bundesanzeiger vom 13. Februar 2026
Donnerstag, 19. Februar 2026
GREIFF „special situations“ Fund: Soft Close der Anteilsklassen I und F bei 75 Mio. EUR Fondsvolumen
Die GREIFF capital management AG informiert darüber, dass der GREIFF „special situations“ Fund nach dem Überschreiten von 75 Mio. EUR Fondsvermögens einen Soft Close für die institutionellen Anteilsklassen I und F umsetzen wird.
Ein Soft Close ist eine Maßnahme zur Kapazitätssteuerung: Neue Investoren werden für die betroffenen Anteilsklassen nicht mehr zugelassen, während bestehende Investoren mit Avis weiterhin zeichnen können. Rückgaben bleiben unverändert möglich.
Welche Anteilsklassen sind betroffen?
GREIFF „special situations“ Fund – F (ISIN: LU2731339920)
Nicht betroffen:
Hintergrund und Ziel der Maßnahme
Der GREIFF „special situations“ Fund investiert in Endspielsituationen im deutschsprachigen/ europäischen Aktienuniversum. Ein wesentlicher Teil der Fondslogik ist die ökonomische Ertragschance aus Nachbesserungsrechten (Spruchverfahren), die historisch aufgebaut wurden.
Mit dem Soft Close der Anteilsklassen I und F verfolgt die Gesellschaft das Ziel, Bestandsinvestoren zu schützen, insbesondere vor einer Verwässerung der Nachbesserungsrechte durch starke Volumenzuwächse. Ein Soft Close wird branchenüblich als Instrument eingesetzt, um die Interessen der bestehenden Anleger zu wahren und die Strategie weiterhin effizient umzusetzen. Ein streng limitiertes Fondsvolumen ermöglicht es dem Management, unverändert in Übernahmesituationen zu investieren, die im Small- und Microcap-Segment stattfinden. Gerade diese Investments erwiesen sich in der Vergangenheit als besonders renditestark und bieten darüber hinaus auch wertvolle Diversifikationseffekte.
Die Anteilsklasse R bleibt geöffnet, da sie primär von Retail-Investoren genutzt wird und die Zeichnungsbeträge typischerweise deutlich kleiner sind, wodurch das Verwässerungsrisiko in der Praxis wesentlich geringer ausfällt. Einen Soft Close dieser Anteilsklasse behält sich die Gesellschaft jedoch ebenfalls vor, sollte der Volumenanstieg zu groß werden.
Umsetzung in der Praxis (Orderannahme)
Bestehende Investoren in I/F können weiterhin nachzeichnen, müssen ihre Zeichnungen aber mit Avis unter
softclose@greiff-ag.de
ankündigen, um falsche Zuordnungen zu vermeiden.
Zeichnungen in I/F von Investoren ohne vorheriges Avis werden nicht mehr angenommen.
Rückgaben/Redemptions sind nicht eingeschränkt.
Als „bestehender Investor“ gilt, wer vor Wirksamwerden des Soft Close bereits Anteile der jeweiligen Anteilsklasse (I bzw. F) hält (einschließlich Halten über Nominee/Plattformstrukturen; operative Details können je nach Verwahrstelle/Plattform abweichen).
Überprüfung / mögliche Wiederöffnung
Die Gesellschaft überprüft die Maßnahme fortlaufend. Eine spätere Wiederöffnung der betroffenen Anteilsklassen kann erfolgen, sofern die Gründe für den Soft Close nicht mehr bestehen.
Spruchverfahren zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Vectron Systems AG: LG Dortmund bestellt gemeinsamen Vertreter
von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG
In dem Spruchverfahren zu dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag der Arrow HoldCo GmbH mit der beherrschten Vectron Systems AG hat das LG Dortmund mit Beschluss vom 11. Februar 2026 wie angekündigt Herrn RA Prof. Dr. Thomas Thiede, Rechtsanwälte Spieker & Jaeger, 44263 Dortmund, zum gemeinsamen Vertreter der außenstehenden Aktionäre bestellt.LG Dortmund, Az. 20 O 13/25 AktE
Gleiss Lutz gewinnt Squeeze-out Verfahren für Pineapple German Bidco
(Frankfurt, 18.02.2026) Gleiss Lutz hat die Pineapple German Bidco GmbH ("Pineapple"), ein Transaktionsvehikel der IT-Investmentgesellschaft Thoma Bravo, im Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der EQS Group AG, einem Corporate- und Compliance-Dienstleister, erfolgreich vor dem Landgericht München I vertreten.
Nach Auffassung der Kammer unter dem Vorsitzenden Richter Frank Schaulies ist die anhand des Börsenkurses festgelegte Barabfindung je Aktie angemessen, weil der nur im qualifizierten Freiverkehr gebildete Börsenkurs zur Bewertung der Unternehmensbeteiligung der Minderheitsaktionäre geeignet sei. Von einer Plausibilisierung durch die Ertragswertmethode hat das Gericht daher abgesehen.
Angesichts der intensiv geführten Diskussion, ob und wann der Börsenkurs allein herangezogen werden kann, hat dieser erstinstanzliche Beschluss Signalwirkung. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit dem Standard IDW S 17 gerade einen börsenkurskritischen Standard vorgelegt hat.
Für Pineapple hat das folgende Gleiss Lutz-Team unter der Federführung von Dr. Dirk Wasmann (Partner, Gesellschaftsrecht, Stuttgart) beraten: Dr. Thorsten Gayk (Counsel, Gesellschaftsrecht, Hamburg).
_________________
Anmerkung der Redaktion:
Die erstinstanzliche Entscheidung des LG München I ist noch nicht rechtskräftig.
SpruchZ: Spruchverfahren Recht & Praxis: Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der EQS Group AG: Erstinstanzlich keine Erhöhung der Barabfindung
Anstehende Spruchverfahren und Strukturmaßnahmen
Die Rechtsanwaltskanzlei ARENDTS ANWÄLTE vertritt und berät voraussichtlich Minderheitsaktionäre insbesondere bei folgenden anstehenden aktienrechtlichen Spruchverfahren bzw. Strukturmaßnahmen:
- artnet AG: erfolgreiches Übernahme- und Delistingangebot der Leonardo Art Holdings GmbH (Beowolff Capital), nunmehr aktienrechtlicher Squeeze-out zu EUR 11,16 je Aktie, Eintragung im Handelsregister am 23. Januar 2026 (Fristende: 23. April 2026)
- capsensixx AG: PEH Wertpapier AG fordert verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out
- CECONOMY AG: Delisting geplant
- centrotherm international AG: verschmelzungsrechtlicher Squeeze-out zugunsten der Centrotherm AcquiCo AG
- Covestro AG: erfolgreiches Übernahmeangebot von XRG (bisher: Adnoc) zu EUR 62,- je Covestro-Aktie, nunmehr 95-%-Schwelle überschritten, XRG fordert aktienrechtlichen Squeeze-out
- Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA): erfolgreiches Übernahmeangebot der Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE, Tochtergesellschaft der MSC Mediterranean Shipping Company S.A., nunmehr Squeeze-out gefordert, Hauptversammlung voraussichtlich am 11. Juni 2026
- HORNBACH Baumarkt AG: Die HORNBACH Holding AG & Co. KGaA hat ihren Anteil auf 95,3 % erhöht, folgt Squeeze-out?
- KATEK SE: Squeeze-out zugunsten der Kontron Acquisition GmbH zu EUR 18,12 je Aktie, ao. Hauptversammlung am 30. Dezember 2025
- Klöckner & Co SE: Übernahmeangebot der Worthington Steel für Aktien der Klöckner & Co SE für EUR 11,- je Aktie
- NanoFocus AG: aktienrechtlicher Squeeze-out zugunsten der Carl Mahr Holding GmbH zu EUR 1,76 je Aktie, Eintragung im Handelsregister am 22. Dezember 2025 (Fristende: 23. März 2026)
- Nexus AG: erfolgreiches Übernahmeangebot der Project Neptune Bidco GmbH (TA), nunmehr Squeeze-out zu EUR 70,- je Aktie, Eintragung im Handelsregister am 24. November 2025 (Fristende: 24. Februar 2026)
- OTRS AG: Squeeze-out zugunsten der Optimus BidCo AG, eine Akquisitionsgesellschaft der EasyVista SAS, Hauptversammlung am 12. November 2025
PharmaSGP Holding SE: Delisting-Vereinbarung mit FUTRUE GmbH, Delisting, verschmelzungsrechtlicher Squeeze-out, am 9. Dezember 2025 im Handelsregister eingetragen (Fristende: 9. März 2026)
Pulsion Medical Systems SE: Squeeze-out zugunsten der MAQUET Medical Systems AG (Tochtergesellschaft der Getinge AB) zu EUR 20,57, Hauptversammlung am 17. Oktober 2025, Eintragung im Handelsregister am 19. November 2025 (Fristende: 19. Februar 2026)
Tele Columbus AG: Squeeze-out zugunsten der Kublai GmbH
- VIB Vermögen AG: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der DIC Real Estate Investments GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien als herrschendem und der VIB als beherrschtem Unternehmen, ao. Hauptversammlung am 12. Februar 2026
Herabsetzung des Grundkapitals der Altech Advanced Materials AG durch Zusammenlegung von Aktien im Verhältnis 3 : 1
Die außerordentliche Hauptversammlung der Altech Advanced Materials AG („Gesellschaft“) vom 13. Januar 2026 hat eine Herabsetzung des Grundkapitals nach den Vorschriften über die ordentliche Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien nach §§ 222 ff. AktG sowie die entsprechende Satzungsänderung beschlossen („Kapitalherabsetzung“). Das Grundkapital der Gesellschaft wird von EUR 7.922.919,00 um EUR 5.281.946,00 auf EUR 2.640.973,00 im Verhältnis 3:1 (in Worten: drei zu eins) herabgesetzt, und zwar zum Zwecke der Einstellung des Herabsetzungsbetrags in voller Höhe in die Kapitalrücklagen. Mit Eintragung des Beschlusses der Hauptversammlung über die Kapitalherabsetzung in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter HRB 118874 am 23. Januar 2026 sind die Kapitalherabsetzung und die entsprechende Satzungsänderung wirksam geworden.
Die Kapitalherabsetzung wird in der Weise durchgeführt, dass jeweils drei (3) auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu einer (1) auf den Namen lautenden Stückaktie mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie („konvertierte Stückaktie“) zusammengelegt werden. Für etwaige Spitzen, die dadurch entstehen, dass ein Aktionär eine nicht im Zusammenlegungsverhältnis von drei zu eins teilbare Anzahl von Stückaktien hält, werden in Abstimmung mit den Depotbanken Vorkehrungen getroffen, um diese mit anderen Spitzen zusammenzulegen und für Rechnung der Beteiligten zu verwerten. Der Vorstand wurde ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalherabsetzung und ihrer Durchführung festzusetzen.
Die konvertierten Stückaktien der Altech Advanced Materials AG sind in einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Europe AG, Frankfurt a.M., hinterlegt ist. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist satzungsgemäß ausgeschlossen. Demgemäß werden die Aktionäre der Altech Advanced Materials AG an dem von der Clearstream Europe AG gehaltenen Sammelbestand an konvertierten Stückaktien entsprechend ihrem Anteil als Miteigentümer mit einer entsprechenden Depotgutschrift beteiligt.
Mit Wirkung zum 19. Februar 2026
erfolgt die Umstellung der Notierung der Aktien der Altech Advanced Materials AG im Verhältnis 3:1 im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) sowie im Freiverkehr an den weiteren Börsenplätzen, an denen die Aktien der Gesellschaft gehandelt werden. Vorliegende, noch nicht ausgeführte Börsenaufträge erlöschen mit Ablauf des 18. Februar 2026.
Entsprechend werden die Depotbanken die Depotbestände an Stückaktien der Altech Advanced Materials AG nach dem Stand vom 20. Februar 2026 (Record Date), abends, umbuchen. Dieser Depotbestand bildet - auf Grundlage eines Zeitraums von zwei Handelstagen für die depotmäßige Abwicklung von Aktienübertragungen - die Aktionärsstellung zum Ablauf des 18. Februar 2026 ab. An die Stelle von je drei (3) Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 (ISIN: DE000A31C3Y4) tritt eine (1) konvertierte Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 (ISIN: DE000A41YD99). Hierzu werden den Depotbanken zunächst Teilrechte (ISIN für Teilrechte DE000A41YD81) im festgelegten Herabsetzungsverhältnis eingebucht. Die in den Teilrechten entstandenen Vollrechte sind von den Depotbanken in die ISIN der konvertierten Aktien (DE000A41YD99) zu übertragen. Die Depotbanken werden sich um einen Ausgleich der Aktienspitzen bemühen. Verbleibende Aktienspitzen, die von den Depotbanken nicht ausgeglichen werden können, werden von der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing, mit anderen Aktienspitzen zusammengelegt und als Vollrechte für Rechnung der Depotbanken verwertet; ein Teilrechtehandel ist nicht vorgesehen. Die Vergütung der verbliebenen Teilrechte erfolgt nach Verwertung durch die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG über die Clearstream Europe AG. Der bisherige Anteil eines Aktionärs am Grundkapital der Gesellschaft bleibt durch die Einbuchung konvertierter Aktien und eventueller Teilrechte unverändert.
Ein durch drei teilbarer Aktienbestand im Depot eines Aktionärs vor Handelsschluss am 18. Februar 2026 vermeidet somit die Entstehung von Teilrechten und deren Regulierung.
Erstattungen von Seiten der Gesellschaft für von Depotbanken etwaig erhobene Gebühren sind nicht vorgesehen.
Die Aufnahme der Preisfeststellung für die konvertierten Stückaktien (ISIN DE000A41YD99) im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) sowie an den weiteren Börsenplätzen, an denen die Aktien der Gesellschaft gehandelt werden, ist für den 19. Februar 2026 (Ex-Tag) vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt sind nur noch die konvertierten Stückaktien börsenmäßig lieferbar.
Heidelberg, im Februar 2026
Quelle: Bundesanzeiger vom 16. Februar 2026
Anfechtungsklage gegen Hauptversammlungsbeschlüsse der DISO Verwaltungs AG
Der Vorstand der DISO Verwaltungs AG gibt gemäß §§ 246 Abs. 4 Satz 1, 249 Abs. 1 Satz 1 AktG bekannt:Zwei Aktionäre haben Anfechtungs- und hilfsweise Nichtigkeitsklage gegen folgende auf der Hauptversammlung vom 25. November 2025 gefasste Beschlüsse erhoben:
― Tagesordnungspunkt 1: Beschlussfassung über die Zustimmung nach § 179a AktG zum Abschluss eines Vertrages zwischen der DISO Verwaltungs AG und der Matica Technologies Group SA über die Veräußerung von 2.566.077 Aktien an der Matica Fintec S.p.A.
― Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Bestätigung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 5. Mai 2025 über die Änderung von § 2 der Satzung.
Die Klage ist vor dem Landgericht München I, 5. Kammer für Handelssachen, unter dem Aktenzeichen 5 HK O 16653/25 anhängig.
Rechberghausen, im Januar 2026
flatexDEGIRO SE: flatexDEGIRO beschließt neue Grundsätze zur Kapitalallokation – Versiebenfachung der jährlichen Dividende geplant; Prognose 2025 leicht übertroffen
- Neue Kapitalallokationsstrategie sieht eine regelmäßige Dividendenausschüttung von 20 % des Konzernergebnisses vor, mögliche Dividende für 2025 von rund 0,30 Euro je Aktie (2024: 0,04 Euro) geplant
- Weitere Steigerung von Umsatz und Konzernergebnis für 2026 avisiert
Frankfurt am Main, 18. Februar 2026 – Die flatexDEGIRO SE setzt ihren profitablen Wachstumskurs fort und plant eine deutliche Ausweitung der jährlichen Dividendenausschüttung. Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von rund 560 Millionen Euro sowie ein Konzernergebnis von rund 160 Millionen Euro – beide Werte liegen auf oder über dem oberen Ende der bisher gegebenen Unternehmensprognose (Konzernumsatz: 530 bis 550 Millionen Euro | Konzernergebnis: 150 bis 160 Millionen Euro). Im Verlauf des Jahres 2025 hatte flatexDEGIRO die ursprüngliche Jahresprognose bereits zweimal erhöht.
Für 2026 stellt der Vorstand weiteres profitables Wachstum in Aussicht: Der Umsatz soll um 5 bis 10 Prozent (588 bis 616 Millionen Euro) und das Konzernergebnis um 5 bis 15 Prozent (168 bis 184 Millionen Euro) steigen. In allen relevanten Märkten der Marken flatex und DEGIRO wird ein weiteres organisches Wachstum der Kundenbasis erwartet. Jüngst eingeführte Produkt- und Serviceangebote wie Kryptohandel und Wertpapierleihe sollen weiter ausgebaut und in 2026 zu einem höheren Umsatz und Konzernergebnis beitragen. Darüber hinaus beabsichtigt flatexDEGIRO im laufenden Geschäftsjahr sein Sparplanangebot signifikant auszuweiten, seinen persönlichen Kundenservice weiter zu stärken und frühzeitig attraktive „Frühstart-Rente“- und Altersvorsorgedepots anzubieten.
Neue Grundsätze zur Kapitalallokation: Fokus auf weiteres Wachstum, signifikanter Anstieg der jährlichen Dividendenausschüttungen
Vor diesem Hintergrund hat flatexDEGIRO neue, wachstumsorientierte Grundsätze zur Kapitalallokation beschlossen. Künftig beabsichtigt flatexDEGIRO jährlich 20 Prozent des Konzernergebnisses als Dividende vorzuschlagen. Auf Basis des vorläufigen, ungeprüften Konzernergebnisses 2025 von rund 160 Millionen Euro würde die Dividende rund 32 Millionen Euro betragen, beziehungsweise rund 0,30 Euro je dividendenberechtigter Aktie. Dies entspräche einer Versiebenfachung gegenüber der Dividende je Aktie in den Vorjahren (0,04 Euro). Bezogen auf den XETRA-Schlusskurs der flatexDEGIRO Aktie vom 17. Februar 2026 (33,20 Euro) ergäbe sich hieraus eine Dividendenrendite von knapp 1 Prozent.
„Mit der ausgeweiteten Dividendenpolitik schlagen wir ein neues Kapitel auf: Wir verbinden nachhaltiges Wachstum mit verlässlicher Aktionärsvergütung. Die starke operative Entwicklung 2025 zeigt, dass unsere Strategie greift. Gleichzeitig investieren wir weiter in Technologie, User Experience und Produktausbau, um uns so weiter als Europas führende Plattform für Vermögensaufbau zu etablieren“, sagt Oliver Behrens, CEO der flatexDEGIRO SE.
Neben einer regelmäßigen Dividendenausschüttung fokussiert sich die Kapitalallokationsstrategie von flatexDEGIRO vor allem auf das Vorantreiben des organischen Wachstums in bestehenden sowie neuen Produkt- und Servicebereichen. Bestehende Gewinnrücklagen und laufende Gewinne ermöglichen darüber hinaus potenzielle Konsolidierungsschritte, Wachstums- und Ergänzungsakquisitionen sowie die opportunistische Nutzung von Aktienrückkäufen.
Die neuen Grundsätze der Kapitalallokation sollen bereits beim Gewinnverwendungsvorschlag für die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 2. Juni 2026 zur Anwendung kommen, die über die Dividendenausschüttung beschließen wird.
flatexDEGIRO veröffentlicht seine vollständigen vorläufigen Zahlen für 2025 am 26. Februar 2026 um 08:00 Uhr MEZ. Eine Pressekonferenz findet am gleichen Tag um 09:00 Uhr MEZ statt. Weitere Informationen finden Sie auf www.flatexdegiro.com.
Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA wächst solide in unsicherem Umfeld – steuerliche Einmaleffekte belasten Jahresüberschuss stark
Hamburg, 18. Februar 2026 | Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen ihren Konzern-Umsatz um 9,9 Prozent auf 1.756 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.598 Mio. Euro) gesteigert. Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,5 Prozent auf 161 Mio. Euro (im Vorjahr: 134 Mio. Euro). Stark belastet durch steuerliche Einmaleffekte belief sich der Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter auf 10 Mio. Euro (im Vorjahr: 33 Mio. Euro), davon 1 Mio. Euro im Teilkonzern Hafenlogistik. Vor diesem Hintergrund wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, für die A-Aktie keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten. Der konzernweite Containerumschlag stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent auf 6.295 Tsd. Standardcontainer (TEU) (im Vorjahr: 5.970 Tsd. TEU). Das Transportvolumen im Segment Intermodal erhöhte sich um 10,9 Prozent auf 1.982 Tsd. TEU (im Vorjahr: 1.787 Tsd. TEU).
Jeroen Eijsink, HHLA-Vorstandsvorsitzender: „Im Geschäftsjahr 2025 konnte die HHLA sowohl im Umschlag an den Containerterminals als auch im Containertransport auf Schiene und Straße ein solides Wachstum erzielen – und das in einem äußerst herausfordernden Marktumfeld. Unser Ergebnis zeigt aber auch, wie wichtig es ist, weiterhin an der Optimierung unserer Prozesse zu arbeiten, um die Leistungsfähigkeit der HHLA gesamthaft zu stärken.“
Im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik stiegen die Umsatzerlöse um 10,1 Prozent auf 1.719 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.562 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Jahresvergleich um 22,8 Prozent auf 145 Mio. Euro (im Vorjahr: 118 Mio. Euro). Die operative Geschäftsentwicklung 2025 war insgesamt von einer positiven Mengenentwicklung im Umschlag und im Transport gekennzeichnet, die sich trotz Abschwächung im zweiten Halbjahr durch zunehmende weltwirtschaftliche Unsicherheiten und anhaltende Lieferkettenstörungen bei zugleich weitreichenden Umbaumaßnahmen zur Automatisierung der Hamburger Anlagen im laufenden Betrieb insgesamt stabil entwickelte. Demgegenüber ist der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter stark durch steuerliche Einmaleffekte – im Wesentlichen Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern – belastet und beläuft sich auf 1 Mio. Euro (im Vorjahr: 23 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je A-Aktie von 0,02 Euro (im Vorjahr: 0,32 Euro).
Während die Umsatzerlöse im Teilkonzern Immobilien mit 46 Mio. Euro auf Vorjahresniveau lagen, sank das Betriebsergebnis (EBIT) um 4,4 Prozent auf 15 Mio. Euro (im Vorjahr: 16 Mio. Euro). Grund hierfür waren hohe Einmalaufwendungen für nicht-operative Leistungen im dritten Quartal, die trotz gestiegener Mieterlöse und geringerer Instandhaltungskosten nicht vollständig kompensiert werden konnten. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter belief sich entsprechend auf 9 Mio. Euro (im Vorjahr: 10 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je S-Aktie von 3,20 Euro (im Vorjahr: 3,52 Euro).
Der Geschäftsbericht und die testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2025 werden am Donnerstag, den 26. März 2026, um 7:30 Uhr veröffentlicht.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Hapag-Lloyd AG: Hapag-Lloyd unterzeichnet Vereinbarung über Zusammenschluss mit ZIM
- Kunden können von einem deutlich stärkeren Netzwerk profitieren
- Der “Besondere Staatsanteil” (Golden Share) des Staates Israel an ZIM soll auf eine neue Containerreederei mit FIMI Opportunity Funds (FIMI) als Eigentümer übertragen werden
- Zustimmung der ZIM-Aktionäre und Regulierungsbehörden bis Ende 2026 erwartet
Hapag-Lloyd hat heute mit der weltweit zehntgrößten Containerschifffahrtslinie ZIM Integrated Shipping Services Ltd. eine Vereinbarung unterzeichnet, durch die Hapag-Lloyd 100 % der ZIM-Aktien für eine Gegenleistung von 35,00 US-Dollar je Anteilsschein in bar erwerben soll. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei mehr als 4 Milliarden US-Dollar.
FIMI, Israels größter und führender Private-Equity-Fonds, wird Eigentümer eines ausgegliederten Containerliniengeschäfts, das einige der wichtigsten strategischen Handelsrouten bedienen wird. Dieses Geschäft wird sich nahtlos mit dem globalen Netzwerk von Hapag-Lloyd verbinden und in Kombination die globale maritime Konnektivität für den Staat Israel stärken und sichern. FIMI startet mit 16 modernen, großen wie effizienten Schiffen und wird die volle Verantwortung für ZIMs Golden Share sowie die Marke ZIM übernehmen.
Der Abschluss der beabsichtigten Transaktionen steht unter anderem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre von ZIM sowie der zuständigen Aufsichtsbehörden.
Der Kombination von Hapag-Lloyd und ZIM würde Hapag-Lloyds Marktposition als fünftgrößte Linienreederei weltweit sichern mit einer modernen Flotte von über 400 Schiffen, einer Kapazität von mehr als 3 Millionen TEU und einem jährlichen Transportvolumen von mehr als 18 Millionen TEU. Der Zusammenschluss würde das Netzwerk auf allen wichtigen globalen Handelsrouten stärken und ihre Führungsposition in wichtigen Wachstumsmärkten festigen. Die Transaktion wird voraussichtlich jährliche Synergien in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar generieren. Hapag-Lloyd und ZIM werden die hochqualifizierten Mitarbeitenden und modernsten Technologien beider Unternehmen nutzen, um ein noch stärkeres gemeinsames Team aufzubauen, das weiterhin sehr kundenorientiert bleibt, sich auf profitables Wachstum konzentriert und Kunden weltweit eine herausragende Qualität bietet.
„ZIM ist ein exzellenter Partner für Hapag-Lloyd", sagte Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd. „Kunden können von einem deutlich stärkeren Netzwerk in den Fahrtgebieten Transpazifik-, Intra-Asien, Atlantik, Lateinamerika und Östliches Mittelmeer profitieren. Wir teilen dieselben Ambitionen: außergewöhnlichen Kundenservice, exzellente operative Qualität und unser Engagement für digitale Innovationen – alles angetrieben von der Expertise und Leidenschaft unserer Mitarbeitenden weltweit. Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um aus den außergewöhnlichen Talenten bei ZIM und Hapag-Lloyd – in Israel und weltweit – das bestmögliche Team zu formen, und wir verpflichten uns, eine sehr bedeutende und langfristige Präsenz in Israel aufzubauen. Gemeinsam werden wir neue Maßstäbe der Exzellenz setzen und unsere Position als unangefochtene Nummer eins für Qualität in unserer Branche festigen."
„Die heutige Ankündigung ist das Ergebnis einer umfassenden strategischen Überprüfung, die vom Vorstand von ZIM mit dem Ziel durchgeführt wurde, den Shareholder Value zu maximieren. Die Entscheidung spiegelt eine sorgfältige Bewertung aller verfügbaren Optionen wider, um das bestmögliche Ergebnis für die Investoren des Unternehmens sicherzustellen. Wir sind überzeugt, dass sie die umsichtigste und vorteilhafteste Transaktion für alle ZIM-Stakeholder darstellt und die beeindruckende Wertschöpfungsbilanz weiter vorantreibt, die wir seit unserem Börsengang aufgebaut haben“, sagte Yair Seroussi, Vorsitzender des Verwaltungsrats von ZIM.
Ishay Davidi, Gründer und CEO von FIMI Funds: „FIMI erkennt die strategische Bedeutung einer starken, unabhängigen israelischen Reederei für den Staat Israel an und ist davon überzeugt. Wir werden ein stabiles israelisches Unternehmen schaffen, die neue ZIM, und betrachten Hapag-Lloyd als einen wichtigen strategischen Partner für den laufenden Betrieb. Die neue ZIM wird bedeutende transatlantische Kapazitäten sowie zusätzliche Schifffahrtsrouten nach Europa, Afrika, ins Mittelmeer und ins Schwarze Meer integrieren, unterstützt durch fortschrittliche globale Seetransportkapazitäten, wobei der Kunde weiterhin im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit stehen wird. Die neue ZIM wird sich bemühen, ihren Kunden ein Höchstmaß an Service zu bieten. FIMI beabsichtigt, seine Erfahrung und seine strategischen Fähigkeiten zu nutzen, um die neue ZIM zu einem stabilen Betrieb und kompromissloser Qualität zu führen und gleichzeitig sein starkes Engagement für seine Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden aufrechtzuerhalten.
Bis zum Abschluss der Transaktion werden Hapag-Lloyd und ZIM Wettbewerber bleiben und ihren bisherigen Geschäftsbetrieb fortführen. Ihre operative Zusammenarbeit wird auf bestehende Vereinbarungen über die gemeinsame Nutzung von Schiffen (VSA) und Slot-Charter-Vereinbarungen beschränkt bleiben. Die erforderlichen Zustimmungen der ZIM-Aktionäre und der Regulierungsbehörden werden bis Ende 2026 erwartet.
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Encavis GmbH: Encavis sichert sich bedeutendes Vergabevolumen im italienischen Energy Release 2.0 Programm
Hamburg, 18. Februar 2026 – Encavis, ein führender paneuropäischer Anbieter von Erneuerbaren Energien (IPP) mit Hauptsitz in Hamburg, hat sich eine der bedeutendsten Zuteilungen im Rahmen des italienischen Energy‑Release‑2.0‑Mechanismus gesichert. Mit Verträgen über rund 3,7 Terawattstunden (TWh) erhielt Encavis mehr als 16% des insgesamt verfügbaren Vergabevolumens.
Das vom italienischen Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit eingeführte Energy‑Release‑2.0‑Programm unterstützt energieintensive Unternehmen dabei, sich gegen starke Preisschwankungen am Strommarkt abzusichern, und fördert zugleich den Ausbau zusätzlicher Kapazitäten zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Das erfolgreiche Abschneiden von Encavis verdeutlicht die wachsende Präsenz des Unternehmens auf dem italienischen Markt sowie seinen Beitrag zur Dekarbonisierung des europäischen Industriesektors.
Mario Schirru, CEO von Encavis, kommentiert: „Unsere bedeutende Beteiligung an Energy Release 2.0 markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für Encavis auf dem italienischen Markt. Dass wir uns mehr als 16% des gesamten Vergabevolumens sichern konnten, unterstreicht nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit, sondern spiegelt auch die hervorragende Arbeit unseres gesamten Teams wider. Dieser Erfolg ist ein weiterer Beleg für unsere Fähigkeit, unsere kundenorientierte Kommerzialisierungsstrategie konsequent umzusetzen, indem wir saubere, zuverlässige, bezahlbare und maßgeschneiderte Stromlösungen bereitstellen. Wir sind stolz darauf, zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Italien beizutragen, und danken unseren Partnern für die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb dieses innovativen Mechanismus.“
Als beauftragter Drittanbieter ist Encavis direkte Vereinbarungen mit energieintensiven Unternehmen und Aggregatoren eingegangen. Diese Struktur ermöglicht es den Teilnehmern, Strom zu regulierten Preisen im Rahmen langfristiger, staatlich definierter Differenzverträge (Contracts for Difference, CfDs) zu beziehen und sich gleichzeitig zur Entwicklung zusätzlicher Erzeugungskapazitäten in den kommenden Jahren zu verpflichten.
Über Encavis
Encavis ist einer der führenden Stromerzeuger aus Erneuerbaren Energien in Europa. Das Unternehmen betreibt ein breit diversifiziertes Portfolio aus Onshore-Windparks, Freiflächen-Solaranlagen und Batteriespeichern in 13 europäischen Ländern, darunter Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark und die Niederlande. Darüber hinaus bietet Encavis institutionellen Investoren attraktive Beteiligungsmöglichkeiten an Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die Tochtergesellschaft Stern Energy ergänzt das Leistungsportfolio als europaweit tätiger Spezialist für technische Dienstleistungen rund um Photovoltaik-Anlagen.
Mit einer installierten Gesamtleistung von rund 4,9 Gigawatt trägt Encavis maßgeblich zur nachhaltigen Energieversorgung und zur Erreichung der europäischen Klimaziele bei.
Weitere Informationen finden Sie unter www.Encavis.com.
Anmerkung der Redaktion:
Das Landgericht Hamburg hat die eingegangenen Spruchanträge zu dem kürzlich durchgeführten verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out bei der ENCAVIS AG mit Beschluss vom 5. Januar 2026 zu dem führenden Verfahren mit dem Aktenzeichen 403 HKO 140/25 verbunden.