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Dienstag, 16. Juni 2026

Stellungnahmen von UniCredit zum Commerzbank-Übernahmeangebot

PRESSEMITTEILUNG

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG, PUBLIKATION ODER VERBREITUNG, WEDER GANZ NOCH TEILWEISE, DIREKT ODER INDIREKT, IN ODER AUS RECHTSORDNUNGEN, IN DENEN DIES EINEN VERSTOẞ GEGEN DIE EINSCHLÄGIGEN GESETZE ODER VORSCHRIFTEN DIESER RECHTSORDNUNG DARSTELLEN WÜRDE.

UniCredit hat in vollem Umfang regelkonform und transparent gehandelt und wird dies auch
weiterhin tun

Aktienbeteiligungen und Instrumente wurden klar und präzise offengelegt

Behauptungen über angebliche Wertpapierleihegeschäfte von UniCredit sind falsch

Die Verwirrung und das daraus resultierende irreführende Narrativ gehen auf Äußerungen der
Commerzbank zurück, die von den Vorzügen des Angebots ablenken sollten

UniCredit hat diese Vorgänge der BaFin zur Prüfung vorgelegt

Bislang hat UniCredit bewusst davon abgesehen, sich auf die negative Rhetorik rund um die erhebliche Einlieferung von Aktien durch Aktionäre der Commerzbank einzulassen. Diese Rhetorik hatte lediglich den Zweck, von den Vorzügen der Transaktion und den erheblichen Vorteilen abzulenken, die ein Zusammenschluss von HypoVereinsbank und Commerzbank für Aktionäre, weitere Interessengruppen und Deutschland bringen könnte.

Angesichts der fortgesetzten und unablässigen Verbreitung unzutreffender und irreführender Informationen und der daraus resultierenden Beeinträchtigung des ordnungsgemäßen Ablaufs und der Integrität des Übernahmeverfahrens – einschließlich der Anregung aufsichtsrechtlicher und rechtlicher Untersuchungen, um die Integrität des Übernahmeverfahrens zu beeinträchtigen – sieht sich UniCredit gezwungen, ihren Standpunkt klarzustellen und den Sachverhalt richtigzustellen.

UniCredit wird die für die Wahrung ihrer Interessen und des Interesses des Markets an transparenten und zutreffenden Informationen am besten geeigneten Maßnahmen sorgfältig prüfen. Im Rahmen ihres fortlaufenden Dialogs mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat UniCredit diese Vorgänge bereits der BaFin gegenüber erörtert und angeregt, die Umstände dieser Äußerungen, deren Richtigkeit sowie deren naheliegende Motivation, die Integrität des Übernahmeverfahrens zu beeinträchtigen und bei Stakeholdern für Verwirrung zu sorgen, zu prüfen und weiter zu untersuchen. 

UniCredit weist die Behauptungen und Unterstellungen betreffend ihre Offenlegungen und das Übernahmeverfahren weiterhin entschieden zurück. Sämtliche Offenlegungen von UniCredit standen in vollem Einklang mit den Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes und des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes und erfolgten in fortlaufendem, transparentem Dialog mit der BaFin. Die Offenlegungen haben durchgängig klare und zutreffende Informationen sowohl zur Stimmrechtsposition als auch zum Fortgang des Angebots vermittelt. Zu keinem Zeitpunkt hat UniCredit die verschiedenen Kategorien, die nach den geltenden Vorschriften offenzulegen sind, zusammengefasst oder vermischt; die Vermischung dieser Kategorien ist wiederholt von der Geschäftsleitung der Commerzbank ausgegangen, nicht von UniCredit, und augenscheinlich mit der Motivation, für Verwirrung zu sorgen. Zur Erhöhung der Transparenz hat UniCredit zudem Informationen offengelegt, die über die regulatorischen Offenlegungspflichten hinausgehen.

Behauptungen, die tatsächliche Zahl der eingelieferten Aktien sei niedriger, weil diese Aktien von UniCredit geliehen worden seien, sind falsch und entbehren jeder Grundlage. Wie bereits erklärt, hat UniCredit keine Wertpapierleihegeschäfte in Bezug auf die von ihr gehaltenen Commerzbank-Aktien getätigt. Eingelieferte Aktien sind eingelieferte Aktien und unwiderruflich gebunden.

UniCredit weist darauf hin, dass diese Themen nicht von den wesentlichen Tatsachen ablenken sollten. Die unmittelbare Beteiligung von UniCredit übersteigt zusammen mit den im Rahmen ihres Übernahmeangebots eingegangenen wirksamen Annahmen die Schwelle von 30 %, die mit dem Angebot erreicht werden sollte, deutlich.

Sollte UniCredit auf der Hauptversammlung ausreichende Unterstützung durch Aktionäre erlangen, wäre sie in der Lage, sämtliche Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat zu wählen, der seinerseits für die Bestellung des Vorstands zuständig wäre. UniCredit ist zuversichtlich, dass dies die Umsetzung einer Strategie unterstützen würde, die die von UniCredit identifizierten strategischen Wertschöpfungsmöglichkeiten nutzt, die die Commerzbank insbesondere in Deutschland stärkt und transformiert. 

Jede Behauptung, dass für diese Governance-Maßnahmen eine höhere Beteiligung erforderlich sei, ist unzutreffend. Die einzigen Angelegenheiten, die auf einer Hauptversammlung eine Mehrheit von 75 % erfordern würden, wären eine Verschmelzung oder sonstige gesellschaftsrechtliche Umstrukturierungsmaßnahmen. Dies ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht relevant, da UniCredit wiederholt und unmissverständlich erklärt hat, dass sie keine Absicht hat, eine Verschmelzung von Commerzbank und HypoVereinsbank zu verfolgen, bevor die Commerzbank gestärkt und transformiert ist.

Es bleibt enttäuschend, dass sich die Commerzbank einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Vorzügen der Transaktion verweigert, die ihren Aktionären, Stakeholdern, der deutschen Wirtschaft und Europa erhebliche Wertschöpfung und langfristige Vorteile bietet, und sich stattdessen auf unbegründete Behauptungen konzentriert, mit der offenkundigen Absicht, die Integrität des Übernahmeverfahrens zu beeinträchtigen und bei Stakeholdern für Verwirrung zu sorgen. Dies lenkt von der strategischen Chance ab, einen stärkeren, wettbewerbsfähigeren europäischen Bankenchampion aufzubauen, der für alle Wert schafft.

Mailand, 15. Juni 2026

Wasserstandsmeldung der UniCredit zum Übernahmeangebot für Commerzbank-Aktien zum 16. Juni 2026

UniCredit S.p.A.

Bekanntmachung gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 des
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes („WpÜG“)

NICHT ZUR (VOLLSTÄNDIGEN ODER TEILWEISEN) FREIGABE, VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE IN ODER AUS EINEM ANDEREN LAND, IN DEM DIES GEGEN DIE GESETZLICHEN BESTIMMUNGEN DES JEWEILIGEN LANDES VERSTOSSEN WÜRDE.

Die UniCredit S.p.A., Mailand, Italien („UniCredit“ oder die „Bieterin“), hat am 5. Mai 2026 die Angebotsunterlage für ihr freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot (Tauschangebot) (das „Angebot“) an die Aktionäre der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland („Commerzbank“), zum Erwerb sämtlicher nicht von der Bieterin unmittelbar gehaltener, auf den Inhaber lautender Stückaktien (ISIN DE000CBK1001) (die „Commerzbank-Aktien“) gegen Gewährung von 0,485 neuen Aktien der Bieterin für jeweils eine zum Tausch eingereichte Commerzbank-Aktie veröffentlicht. Die Frist für die Annahme des Angebots endet am 16. Juni 2026, 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main), soweit sie nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen des WpÜG verlängert wird.

1. Bis zum 16. Juni 2026, 14:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) (der „Meldestichtag“), ist die Annahme des Angebots gemäß Ziffer 12.2 der Angebotsunterlage für insgesamt 139.925.912 Commerzbank-Aktien wirksam erklärt worden. Das entspricht einem Anteil von ca. 12,41 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Commerzbank sowie ca. 12,95 % der Stimmrechte der Commerzbank mit Ausnahme der von der Commerzbank gehaltenen eigenen Aktien.

2. Zum Meldestichtag hielt die Bieterin unmittelbar 301.854.505 Commerzbank-Aktien. Das entspricht einem Anteil von ca. 26,77 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Commerzbank sowie ca. 27,93 % der Stimmrechte der Commerzbank mit Ausnahme der von der Commerzbank gehaltenen eigenen Aktien.

3. Darüber hinaus hielten zum Meldestichtag weder die Bieterin noch mit ihr gemeinsam handelnde Personen im Sinne des § 2 Abs. 5 WpÜG oder deren Tochterunternehmen Commerzbank-Aktien und ihnen waren zum Meldestichtag auch keine weiteren Stimmrechte aus Commerzbank-Aktien nach § 30 WpÜG zuzurechnen.

4. Zum Meldestichtag hielt die Bieterin aufgrund mehrerer Verträge über Total Return Swaps (wie in Ziffer 5.7.2 der Angebotsunterlage näher beschrieben) unmittelbar Instrumente im Sinne von § 38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes („WpHG“) bezogen auf insgesamt 36.281.603 Stimmrechte der Commerzbank. Das entspricht einem Anteil von ca. 3,22 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Commerzbank sowie ca. 3,36 % der Stimmrechte der Commerzbank mit Ausnahme der von der Commerzbank gehaltenen eigenen Aktien.

5. Außerdem hielt die Bieterin zum Meldestichtag aufgrund eines Vertrags über einen Total Return Swap (wie in Ziffer 5.7.3 der Angebotsunterlage näher beschrieben) sowie weiterer nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage abgeschlossener Verträge über Total Return Swaps und andere Instrumente mit vergleichbarer wirtschaftlicher Wirkung unmittelbar Instrumente im Sinne von § 38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG bezogen auf insgesamt 148.725.643 Stimmrechte der Commerzbank. Das entspricht einem Anteil von ca. 13,19 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Commerzbank sowie ca. 13,76 % der Stimmrechte der Commerzbank mit Ausnahme der von der Commerzbank gehaltenen eigenen Aktien. Diese Instrumente sind ausschließlich auf Barausgleich gerichtet, vermitteln keine Stimmrechte an der Commerzbank und berechtigen die Bieterin nicht, aus diesen Instrumenten die Übertragung von Commerzbank-Aktien zu verlangen.

6. Darüber hinaus hielten zum Meldestichtag weder die Bieterin noch mit ihr gemeinsam handelnde Personen im Sinne des § 2 Abs. 5 WpÜG oder deren Tochterunternehmen unmittelbar oder mittelbar Instrumente in Bezug auf Stimmrechte an der Commerzbank, die gemäß § 38, 39 WpHG mitzuteilen wären.

7. Darüber hinaus ist die Bieterin nach wie vor Partei derivativer Finanzinstrumente, die keiner Mitteilungspflicht nach §§ 38, 39 WpHG unterliegen. Diese Finanzinstrumente sind Bestandteil des Managements der Gesamtposition der Bieterin hinsichtlich ihres Bestandes an Commerzbank-Aktien und diesbezüglicher Risikopositionen, sowohl unter fundamentalen Wertgesichtspunkten als auch im Hinblick auf aufsichtsrechtliche Eigenkapitalanforderungen und bieten der Bieterin in erster Linie eine Absicherung gegen Kursverluste. Die Risikomanagement-Position bezieht sich auf nahezu den gesamten Bestand der Bieterin an Commerzbank-Aktien und diesbezüglicher Risikopositionen, d.h. auf mehr als 96 % ihrer unter den Ziffern 2, 4 und 5 genannten Positionen. Die von der Bieterin eingesetzten Risikomanagement-Instrumente umfassten und umfassen (und werden nach Erwartung der Bieterin auch in Zukunft umfassen): (i) Long Put-Optionstransaktionen, (ii) Short Call-Optionstransaktionen, (iii) Collar-Transaktionen, die solche Put- und Call-Optionstransaktionen kombinieren, sowie (iv) Short Total Return Swaps mit Barausgleich und mit unterschiedlichen Laufzeiten, wobei die Laufzeit in einigen Fällen mehr als fünf Jahre beträgt.

Mailand, den 16. Juni 2026

UniCredit S.p.A.
Der Verwaltungsrat

Wichtiger Hinweis:
Diese Bekanntmachung ist weder ein Angebot zum Verkauf oder Kauf noch eine Aufforderung zur
Abgabe eines Angebots zum Verkauf oder Kauf von Commerzbank-Aktien. Die endgültigen
Bedingungen des Angebots und weitere das Angebot betreffende Bestimmungen sind in der
Angebotsunterlage, deren Veröffentlichung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gestattet wurde, mitgeteilt. Investoren und Aktionären der Commerzbank wird dringend empfohlen, die Angebotsunterlage sowie alle sonstigen im Zusammenhang mit dem Angebot stehenden Dokumente zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten.  (...)

Bund lehnt das Übernahmeangebot der UniCredit für Commerzbank-Aktien ab

Die deutsche Bundesregierung kämpft für die Eigenständigkeit der Commerzbank und lehnt das heute auslaufende Übernahmeangebot des italienischen Konkurrenten UniCredit mit deutlichen Worten ab. „Eine Annahme des Angebots kam bereits wirtschaftlich nicht infrage, da das Übernahmeangebot keine angemessene Prämie auf den aktuellen Kurs der Commerzbank-Aktie enthält“, teilte die Finanzagentur des Bundes mit.

Die Finanzagentur verwaltet das Aktienpaket des Bundes, der derzeit mit rund 13 Prozent zweitgrößter Aktionär des Frankfurter Geldhauses ist. Die Entscheidungen über den Umgang mit der Beteiligung trifft ein sogenannter Lenkungsausschuss, dem Vertreter von Kanzleramt, Finanz-, Wirtschafts- und Justizministerium angehören. Der Lenkungsausschuss unterstütze „die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank und lehnt das aggressive Vorgehen der Unicredit ab“, erklärte die Finanzagentur. „Die Commerzbank spielt eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der deutschen Wirtschaft und des deutschen Mittelstands.“ Zudem sei sie als bedeutender Arbeitgeber „zentral für den Finanzstandort Frankfurt. Beides gilt es auch in Zukunft sicherzustellen.“

Die 2024 bei der Commerzbank eingestiegende UniCredit hatte im Mai eine freiwillige Offerte für die Commerzbank vorgelegt und bietet eigene Aktien zum Tausch (im Verhältnis von einer Commerzbank-Aktie gegen Gewährung von 0,485 neuen Aktien der UniCredit).

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: AT&S gibt die erfolgreiche Platzierung einer tief nachrangigen Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft in Höhe von € 400 Mio. bekannt

Corporate News

NICHT ZUR VERBREITUNG IN DEN ODER IN DIE VEREINIGTEN STAATEN, AUSTRALIEN, KANADA, JAPAN, SÜDAFRIKA ODER EINER ANDEREN RECHTSORDNUNG, IN DER EIN ANGEBOT ODER VERKAUF NACH GELTENDEM RECHT VERBOTEN WÄRE. DIESE MITTEILUNG DIENT NUR ZU INFORMATIONSZWECKEN UND STELLT KEIN ANGEBOT VON WERTPAPIEREN IN IRGENDEINER RECHTSORDNUNG DAR.

Leoben, Österreich, 16. Juni 2026 – AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft („AT&S“ oder die „Gesellschaft“) gibt bestimmte Konditionen der neuen tief nachrangigen Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft (Hybrid-Wandelschuldverschreibung, die „Wandelschuldverschreibung“) bekannt. Die Wandelschuldverschreibung wird für einen begrenzten Zeitraum in neue und/oder bestehende auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert der Gesellschaft (die „Aktien“) wandelbar sein.

Die Wandelschuldverschreibung wird zum Nennbetrag und in einem Gesamtnennbetrag von € 400 Mio. in einer Stückelung von jeweils € 100.000 begeben. Die Wandelschuldverschreibung wird bis zum Ersten Zinsanpassungstag mit 2,500 % p.a. verzinst. Ab dem Ersten Zinsanpassungstag wird die Wandelschuldverschreibung zu einem Zinssatz verzinst, der der Summe aus (i) dem anwendbaren 5-Jahres-Euro-Mid-Swap-Satz und (ii) der Marge von 1.000 Basispunkten entspricht. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, Zinsen zu zahlen, wenn sie beschließt, die jeweilige Zinszahlung ganz oder teilweise aufzuschieben.

Der anfängliche Wandlungspreis wird mit einer Prämie von 30 % über dem Referenzaktienkurs festgesetzt, der dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien an der Wiener Börse am heutigen Tag entspricht und später am heutigen Tag in einer separaten Pressemitteilung bekannt gegeben wird.

Die Gesellschaft ist berechtigt, die ausstehenden Wandelschuldverschreibungen (insgesamt jedoch nicht nur teilweise) (i) am Ersten Zinsanpassungstag oder an jedem darauffolgenden Zinszahlungstag, (ii) jederzeit am oder nach dem 27. August 2029, sofern der Preis der der Wandelschuldverschreibung zugrunde liegenden Aktien über einen bestimmten Zeitraum mindestens 150 % des jeweils geltenden Wandlungspreises beträgt, (iii) aufgrund eines Gross-up-Ereignisses, Steuerereignisses oder Rechnungslegungsereignisses oder (iv) wenn weniger als 25 % des ursprünglich begebenen Gesamtnennbetrags der Wandelschuldverschreibung ausstehend sind, zurückzuzahlen.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser Transaktion, die auf eine starke Investorennachfrage gestoßen ist und das Vertrauen des Marktes in die strategische Ausrichtung von AT&S widerspiegelt. Diese erstmalige tief nachrangige Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeit optimiert die Kapitalstruktur zu attraktiven Kosten und diversifiziert unseren Finanzierungsmix, um für unsere künftige Wachstumsstrategie zusätzliche Flexibilität und Resilienz zu schaffen. Darüber hinaus würde die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten im Vergleich zu den ausstehenden Kapitalmarktfinanzierungsinstrumenten von AT&S zu spürbaren Zinseinsparungen führen.“, so Gerrit Steen, CFO von AT&S.

AT&S beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Emission der Wandelschuldverschreibung für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, einschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und zur Stärkung der Kapitalbasis.

Die Abwicklung der Wandelschuldverschreibung wird voraussichtlich am oder um den 23. Juni 2026 erfolgen. Es wird beantragt werden, die Wandelschuldverschreibung in den Handel am Vienna MTF der Wiener Börse einzubeziehen.

Im Rahmen des Angebots hat die Gesellschaft einer Lock-up-Periode zugestimmt, die 90 Kalendertage nach dem Begebungstag endet, vorbehaltlich marktüblicher Ausnahmen und eines Verzichts durch die Joint Global Coordinators.

J.P. Morgan, Deutsche Bank und Citigroup haben die Emission als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleitet. Erste Group und Raiffeisen Bank International fungierten als Co-Lead Manager. 

Cliq Digital AG: Verlängerung der Annahmefrist für das öffentliche Teilrückerwerbsangebot bis zum 8. Juli 2026

NICHT ZUR VOLLSTÄNDIGEN ODER TEILWEISEN VERBREITUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE, DIREKT ODER INDIREKT, IN ODER INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, AUSTRALIEN, JAPAN ODER ANDEREN LÄNDERN, IN DENEN DIE VERBREITUNG ODER VERÖFFENTLICHUNG RECHTSWIDRIG SEIN KÖNNTE. ES BESTEHEN WEITERE BESCHRÄNKUNGEN. BITTE BEACHTEN SIE DIE WICHTIGEN HINWEISE AM ENDE DIESER MITTEILUNG.

DIESE MITTEILUNG DIENT NUR ZU INFORMATIONSZWECKEN UND STELLT KEIN ANGEBOT VON WERTPAPIEREN IN IRGENDEINER RECHTSORDNUNG DAR.

Düsseldorf, 15. Juni 2026. Der Vorstand der Cliq Digital AG („CLIQ“ oder die „Gesellschaft“) (ISIN DE000A35JS40) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft beschlossen, die Annahmefrist für das öffentliche Teilrückerwerbsangebot zu verlängern. Das Angebot umfasst bis zu 2.987.012 CLIQ-Aktien zu einem Preis von EUR 3,85 je Aktie (das „Rückerwerbsangebot“).

Die Annahmefrist, die ursprünglich am 15. Juni 2026 um 24:00 Uhr (MESZ) enden sollte, wurde bis zum 8. Juli 2026 um 24:00 Uhr (MESZ) verlängert.

Die Entscheidung zur Verlängerung der Annahmefrist wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass – wie von der Gesellschaft am 9. Juni 2026 bekanntgegeben – mehrere Aktionäre die Gesellschaft über praktische Schwierigkeiten informiert haben, die im Zusammenhang mit der Einreichung ihrer ihrer CLIQ-Aktien über ihre jeweiligen Depotbanken aufgetreten sind.

Die Verlängerungsbekanntmachung wurde im Bundesanzeiger (https://www.bundesanzeiger.de) und auf der Internetseite der Gesellschaft (https://cliqdigital.com/investors/) im Bereich „News & Aktionärsinformationen” unter der Rubrik „Aktienrückkaufangebot” veröffentlicht. Dort ist auch die vollständige Angebotsunterlage mit weiteren Einzelheiten zum Rückerwerbsangebot verfügbar.

ATON Austria Holding GmbH hält nunmehr 83,11 % an der EDAG Engineering Group AG

Entsprechend der heutigen Stimmrechtsmitteilung der EDAG Engineering Group AG, Arbon/Schweiz, hält die ATON Austria Holding GmbH nach zuletzt gemeldeten 74,66 % seit gestern nunmehr 83,11 % der Stimmrechtsanteile.

Northern Data AG: Vorzeitiges Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden der Northern Data AG Aroosh Thillainathan aus dem Vorstand

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

Frankfurt am Main, den 16. Juni 2026 – Der Aufsichtsrat hat heute dem einvernehmlichen Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden der Northern Data AG (ISIN DE000A0SMU87, WKN A0SMU8), Aroosh Thillainathan, zugestimmt. Herr Thillainathan wird sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 17. Juni 2026 niederlegen.

________________ 

Anmerkung der Redaktion: 

Die Bieterin Rumble Inc. hat sich kürzlich mittels eines Umtauschangebots etwa 85,2 % der ausstehenden Aktien von Northern Data gesichert: 

https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/06/rumble-inc-rumble-gibt-endgultige.html

INSTANT GROUP AG: SpaceX läutet neue Börsenära ein - Instant IPO SE prognostiziert starkes IPO- und Börsenmantel/SPAC-Jahr 2026

Corprate News 

Der Vorstand der INSTANT GROUP AG (ISIN DE0005418404, Primärmarkt Düsseldorf, Börsen Frankfurt, München, Stuttgart) ermittelte infolge einer Marktdaten-Analyse, im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der INSTANT IPO SE als offiziellem Kapitalmarktpartner, dass sich das internationale IPO-Volumen stabilisiert hat.

Die erfolgreiche Börsennotierung von SpaceX setzte eine neue Rekordmarke. Mit einem Emissionsvolumen von rund 86 Milliarden US-Dollar vollzog SpaceX den größten Börsengang der Geschichte und konnte eindrucksvoll belegen, dass der Kapitalmarkt in der Lage ist, selbst außergewöhnlich große Transaktionen erfolgreich aufzunehmen.

Für die Instant IPO SE, Deutschlands führendem Spezialisten für SPAC/Börsenmäntel, ist die Entwicklung ein weiterer Beleg dafür, dass Investoren wieder verstärkt nach Wachstumsunternehmen suchen und neue Börsenzugänge nachfragen.

Während das Emissionsvolumen des globales IPO-Marktes von 2024 auf 2025 um rund 41,7% wuchs, verdreifachte sich nahezu im gleichen Zeitraum das Wachstum des SPAC-Marktes und verzeichnete damit ein deutlich überproportionales Wachstum. Institutionelle Investoren honorieren zunehmend die höhere Transaktionssicherheit, die kürzere Time-to-Market-Ratio sowie die größere Planbarkeit von Börsenmantel- und SPAC-Transaktionen.

„Die hohe Nachfrage nach der SpaceX-Notierung zeigt, dass der Kapitalmarkt voll aufnahmefähig ist. Davon profitieren nicht nur klassische IPOs, sondern in besonderem Maße auch Börsenmäntel und SPAC-Strukturen, die gerade wachstumsorientierten Unternehmen einen schnelleren und effizienteren Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichen. Die starke Rückkehr des SPAC-Marktes und das zunehmende Interesse an Börsenmanteltransaktionen deuten darauf hin, dass alternative Börsenzugänge 2026 zu den größten Gewinnern der neuen Kapitalmarktphase gehören könnten“, erläutert Reiner Ehlerding, Geschäftsführender Direktor der Instant IPO SE.

Mit Blick auf das aktuelle Jahr könnte 2026, trotz eines herausfordernden globalen Marktumfelds, somit zu einem der stärksten Jahre für Neuemissionen seit dem Boomjahr 2021 werden.

Im Rahmen der Marktdatenanalyse geht Instant IPO SE von folgenden Erwartungen aus:

  • von einem weiteren Wachstum des globalen IPO-Marktes um 15 bis 20 Prozent,
  • einer Fortsetzung des SPAC-Wachstums zwischen 20 und 40 Prozent,
  • einer steigenden Nachfrage an SPACs und Börsenmänteln von Wachstumsunternehmen, insbesondere aus den Sektoren Technologie-, KI-, Defence-, Space- und GreenTech
„SpaceX könnte damit das Einläuten einer neuen Börsenära markieren. Gleichzeitig sehen wir, dass Börsenmäntel und SPACs als flexible und effiziente Kapitalmarktinstrumente stärker zurückkehren als viele Marktbeobachter erwartet hatten“, ergänzt Reiner Ehlerding.

Über die Instant IPO
Die Instant IPO SE ist Deutschlands führender Anbieter börsengehandelter Gesellschaften (Börsenmäntel) und als offizieller Kapitalmarktpartner darauf spezialisiert Wachstumsunternehmen die Möglichkeit zu einem flexiblen, schnellen Zugang zum Kapitalmarkt zu eröffnen.

Über die Internetseite www.instant-ipo.de können sich interessierte Unternehmen umfassend beim Marktführer Instant IPO SE über Börsenmäntel informieren, kostenloses Informationsmaterial anfordern oder ein kostenfreies Info-Gespräch vereinbaren.

Aareal Bank AG: Aareal Bank treibt strategische Neuausrichtung in den USA voran und holt Caroline Mahl Patel als neue Leiterin des US-Geschäfts

Corporate News

- Umbau US-Portfolio läuft planmäßig, Fokussierung auf Hospitality-Geschäft wird fortgesetzt

- Managerin wechselt von Wells Fargo zur Aareal Bank

- Sie startet am 15. Juni 2026 und übernimmt zum 1. August 2026 die Aufgabe als CEO der ACC und Head of Origination

- Marktvorstand Christof Winkelmann: „Mit Caroline Mahl Patel gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise in der gewerblichen Immobilienfinanzierung mit Fokus auf Hotelimmobilien“.


Wiesbaden/New York, 16. Juni 2026 – Die Aareal Bank AG treibt die strategische Neuausrichtung ihres US-Geschäfts weiter voran. Nach dem im Rahmen der Strategie Aareal Ambition kommunizierten Abbau von US-Büroimmobilienkrediten und dem strukturellen Umbau des US-Portfolios hin zu mehr Living- und Hospitality-Finanzierungen wird nun auch das Management der Aareal Capital Corporation (ACC) – der in New York ansässigen Tochtergesellschaft der Aareal Bank Gruppe – neu aufgestellt. Zum 15. Juni 2026 startet Caroline Mahl Patel und übernimmt zum 1. August 2026 die Aufgabe als CEO und Head of Origination der ACC. Damit übernimmt sie die Leitung und Verantwortung für das nordamerikanische Geschäft der Aareal Bank, die bereits seit mehr als 20 Jahren in den USA und Kanada aktiv ist.

Caroline Mahl Patel verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der gewerblichen Immobilienfinanzierung und bringt umfassende Expertise in den Bereichen Hospitality und Spezialimmobilien mit. Sie wechselt von Wells Fargo zur Aareal Bank, wo sie zuletzt als Managing Director und Head of Portfolio Management & Underwriting für Specialty Real Estate sowie über zehn Jahre im Bereich der Kreditvergabe tätig war.

„Als größter und homogenster Immobilienmarkt der Welt bleiben die USA eine wichtige Säule unseres internationalen Geschäfts“, sagt Marktvorstand Christof Winkelmann. „Mit Caroline Mahl Patel gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise in der gewerblichen Immobilienfinanzierung mit Fokus auf Hotelimmobilien. Sie kennt den nordamerikanischen Markt bestens und ist genau die richtige Person, unser US-Portfolio nachhaltig umzubauen und den Anteil unseres Hospitality-Geschäfts im Premium-Segment auszubauen.“

„Ich freue mich sehr, in dieser spannenden Phase des Wandels zur Aareal Bank zu stoßen“, sagt Caroline Mahl Patel. „Die Bank verfügt über eine starke Marktposition in der strukturierten Immobilienfinanzierung und muss sich auch hinter größeren Häusern nicht verstecken. Ich freue mich sehr darauf, mit meinem Team das US-Geschäft weiterzuentwickeln - mit einem klaren Fokus auf hochwertige Immobilien und den Ausbau langjähriger Kundenbeziehungen.“

Der bisherige CEO der ACC, Michael Dalton, wird der Aareal Bank erhalten bleiben und sich wieder voll auf seine Risiko-Funktion im Board der ACC konzentrieren. Zum 1. Juli 2026 wird er zum Chief Risk Officer (CRO) der ACC ernannt und übernimmt die Verantwortung für das USA Credit Management. In dieser Funktion wird er sich insbesondere um die Gesundung bzw. Restrukturierung notleidender Kredite kümmern und damit maßgeblich zu einer erfolgreichen Repositionierung des US-Geschäfts beitragen. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei Michael Dalton, der in schwierigen Zeiten zusätzlich zu seiner Risiko-Funktion im Board auch die Aufgabe als CEO der ACC übernommen hat und damit die Grundlage für eine Stabilisierung und Neuausrichtung des US-Geschäfts gelegt hat“, so Vorstand Christof Winkelmann.

Der geschäftliche Fokus der Aareal Bank liegt in Nordamerika auf der Finanzierung von qualitativ hochwertigen Objekten in Metropolen mit erstklassigen Lagen und guten Risikoprofilen. Die Aareal Capital Corporation beschäftigt in New York rund 35 Mitarbeiter.

______________________

Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der Aareal Bank AG:

LG Frankfurt am Main, Az. 3-05 O 116/24
Rolle u.a. ./. Atlantic BidCo GmbH
73 Antragsteller
gemeinsamer Vertreter: RA Dr. Georg Lauber, 53639 Königswinter
Verfahrensbevollmächtigte der Antragsgegnerin:
Rechtsanwälte Gibson, Dunn & Crutcher LLP (RA Dr. Finn Zeidler), 60310 Frankfurt am Main

All for One Group SE beschließt Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 5,85 Mio. EUR

Ad-hoc

Filderstadt, 16. Juni 2026 – Der Vorstand der All for One Group SE (ISIN: DE0005110001) (»Gesellschaft«) hat am 15. Juni 2026 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, unter Ausnutzung der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 18. März 2025 erteilten Ermächtigung, erneut ein Aktienrückkaufprogramm aufzulegen (»Aktienrückkaufprogramm 2026«).

Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 2026 können in einem Zeitraum vom 18. Juni 2026 bis zum 5. März 2027 über die Börse bis zu insgesamt 130.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft, entsprechend bis zu ca. 2,6% des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von maximal 5,85 Mio. EUR zurückgekauft werden.

Sämtliche Rückkäufe werden durch ein Kreditinstitut innerhalb einer vertraglich vereinbarten Preisspanne und nach Maßgabe der vorgenannten Ermächtigung durchgeführt. Die zurückgekauften Aktien können vom Vorstand – jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats – zu allen nach den aktienrechtlichen Regelungen und nach der vorgenannten Ermächtigung zulässigen Zwecken verwendet werden.

Die All for One Group SE behält sich das Recht vor, das Aktienrückkaufprogramm jederzeit zu unterbrechen oder einzustellen.

Die Gesellschaft wird unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben regelmäßig über den Verlauf des Aktienrückkaufprogramms auf ihrer Webseite informieren. Weitere Details werden vor Beginn des Aktienrückkaufprogramms 2026 von der Gesellschaft separat bekannt gemacht.

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: AT&S startet ein Angebot einer tief nachrangigen Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit in Höhe von €400m

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

NICHT ZUR VERBREITUNG IN DEN ODER IN DIE VEREINIGTEN STAATEN, AUSTRALIEN, KANADA, JAPAN, SÜDAFRIKA ODER EINER ANDEREN RECHTSORDNUNG, IN DER EIN ANGEBOT ODER VERKAUF NACH GELTENDEM RECHT VERBOTEN WÄRE. DIESE MITTEILUNG DIENT NUR ZU INFORMATIONSZWECKEN UND STELLT KEIN ANGEBOT VON WERTPAPIEREN IN IRGENDEINER RECHTSORDNUNG DAR.

Leoben, Österreich, 16. Juni 2026 – Nach dem Bericht und der Ankündigung vom 20. Mai 2026, bis zu € 500 Mio. durch die Begebung einer Hybrid-Wandelschuldverschreibung und/oder einer Hybridanleihe aufzunehmen, hat AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft („AT&S“ oder die „Gesellschaft“) heute die Emission einer tief nachrangigen Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft (Hybrid-Wandelschuldverschreibung, die „Wandelschuldverschreibung“) beschlossen. Die Wandelschuldverschreibung wird für einen begrenzten Zeitraum in neue und/oder bestehende auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert der Gesellschaft (die „Aktien“) wandelbar sein. Zugleich hat AT&S beschlossen, die Emission der zuvor genannten Hybridanleihe nicht weiter zu verfolgen.

Die Wandelschuldverschreibung wird zum Nennbetrag und in einem Gesamtnennbetrag von € 400 Mio. in einer Stückelung von jeweils € 100.000 begeben. Die Wandelschuldverschreibung wird im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens ausschließlich institutionellen Investoren in ausgewählten Jurisdiktionen außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika unter Berufung auf Regulation S nach dem U.S. Securities Act von 1933 in seiner jeweils gültigen Fassung im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten (das „Angebot“). Das Bezugsrecht der bestehenden Aktionäre auf die Wandelschuldverschreibung wurde auf Grundlage des Berichts der Gesellschaft über den Bezugsrechtsausschluss vom 20. Mai 2026 und der Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft ausgeschlossen.

Die Wandelschuldverschreibung wird auf ihren Nennbetrag zum jeweils maßgeblichen Zinssatz verzinst; die Zinsen sind halbjährlich nachträglich zahlbar. Der feste Zinssatz wird vom Begebungstag (einschließlich) bis zum 23. Juni 2031 (der „Erste Zinsanpassungstag“) (ausschließlich) zwischen 2.500% und 3.000% p.a. liegen und ab dem Ersten Zinsanpassungstag (einschließlich) dem jeweils maßgeblichen neu festgesetzten Zinssatz p.a. entsprechen, berechnet als Summe aus (i) dem anwendbaren 5-Jahres-Euro-Mid-Swap-Satz und (ii) der Marge von 1.000 Basispunkten. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, Zinsen zu zahlen, wenn sie beschließt, die jeweilige Zinszahlung ganz oder teilweise aufzuschieben. Der anfängliche Wandlungspreis wird voraussichtlich mit einer Prämie zwischen 25% und 30% über dem Referenzaktienkurs festgesetzt, der dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien an der Wiener Börse am heutigen Tag, dem 16. Juni 2026, entspricht.

Die endgültigen Bedingungen der Wandelschuldverschreibung werden voraussichtlich später am heutigen Tag, dem 16. Juni 2026, festgelegt und gesondert bekannt gegeben.

Die Gesellschaft ist berechtigt, die ausstehenden Wandelschuldverschreibungen (insgesamt jedoch nicht nur teilweise) (i) am Ersten Zinsanpassungstag oder an jedem darauffolgenden Zinszahlungstag, (ii) jederzeit am oder nach dem 27. August 2029, sofern der Preis der der Wandelschuldverschreibung zugrunde liegenden Aktien über einen bestimmten Zeitraum mindestens 150 % des jeweils geltenden Wandlungspreises beträgt, (iii) aufgrund eines Gross-up-Ereignisses, Steuerereignisses oder Rechnungslegungsereignisses oder (iv) wenn weniger als 25% des ursprünglich begebenen Gesamtnennbetrags der Wandelschuldverschreibung ausstehend sind, zurückzuzahlen.

Die Abwicklung der Wandelschuldverschreibung wird voraussichtlich am oder um den 23. Juni 2026 erfolgen (der „Begebungstag“). Es wird beantragt werden, die Wandelschuldverschreibung in den Handel am Vienna MTF der Wiener Börse einzubeziehen.

AT&S beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Emission der Wandelschuldverschreibung für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, einschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und zur Stärkung der Kapitalbasis.

Im Rahmen des Angebots hat die Gesellschaft einer Lock-up-Periode zugestimmt, die 90 Kalendertage nach dem Begebungstag endet, vorbehaltlich marktüblicher Ausnahmen und eines Verzichts durch die Joint Global Coordinators.

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft – Advanced Technologies & Solutions

AT&S ist ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen IC-Substraten und Leiterplatten. AT&S entwickelt und produziert innovative Verbindungstechnologien für digitale Schlüsselindustrien: mobile Endgeräte, Automotive & Aerospace, Industrial, Medical sowie High-Performance Computing für KI-Anwendungen. Mit Produktionsstandorten in Österreich (Leoben, Fehring), China (Shanghai, Chongqing), Malaysia (Kulim) und Indien (Nanjangud) sowie einem europäischen Kompetenzzentrum für R&D und  IC-Substrat-Produktion in Leoben gestaltet AT&S den digitalen Wandel aktiv mit – durch zukunftsorientierte Investitionen in Forschung und Entwicklung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 14.000 Mitarbeiter:innen. Weitere Informationen finden sich auch unter www.ats.net

Kontron AG: Kontron treibt Edge-AI-Wachstum mit Intel-Panther-Lake-Plattformen voran

Weniger Komplexität, mehr Leistung: Neue Plattformen ermöglichen effizientere und kostengünstigere AI-Anwendungen am Edge

Linz, 16. Juni 2026 – Kontron, ein weltweit führender Anbieter von IoT-/Embedded-Computer-Technologie (ECT), baut seine Position im dynamisch wachsenden Edge-AI-Markt in Zusammenarbeit mit Intel weiter aus.

Die neue Intel® Core™ Ultra Series 3 (Intel Codename: Panther Lake) bietet entscheidende Vorteile für industrielle AI-Anwendungen: Die Kombination aus CPU, GPU und NPU in einem hochintegrierten Chip ermöglicht kompaktere, energieeffizientere und kostengünstigere IoT-Lösungen. Das bedeutet weniger Hardware, reduzierte Komplexität und eine schnellere Implementierung.

Die Vorteile zeigen sich insbesondere in wachstumsstarken Anwendungsfeldern wie Robotik und Automatisierung sowie in sicherheitskritischen Märkten wie Verteidigung, Luftfahrt und Infrastruktur, in denen eine schnelle und hoch gesicherte Verarbeitung großer Datenmengen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Für diese Anforderungen hat Kontron unter anderem das neue Hochleistungs-Computing-Board VX30101 entwickelt, das speziell für Echtzeit-AI-Anwendungen am Edge ausgelegt ist. Der Marktlaunch ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Kontron gehört zu den ersten Anbietern, die Intel® Core™ Ultra Series 3 in Embedded-Produkten verfügbar machen. Bereits im Januar hat Kontron erste Single-Board-Computer und Box-PCs auf Basis der neuen Architektur vorgestellt.

Die Zusammenarbeit mit Intel bildet eine zentrale Grundlage für die strategische Weiterentwicklung von Kontron im AI-Bereich.

„Edge AI ist einer der wichtigsten Wachstumstreiber der kommenden Jahre – und mit Panther Lake verlagert sich AI-Leistung deutlich stärker ans Edge“, sagt Philipp Schulz, Vorstandsmitglied bei Kontron. „Für unsere Kunden bedeutet das einfachere Systemarchitekturen und neue Anwendungsmöglichkeiten. Wir sehen hier erhebliches Wachstumspotenzial.“

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Anmerkung der Redaktion:

Die ENNOCONN CORPORATION hatte kürzlich die Kontollerlangung über die Kontron AG gemeldet:

https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/06/ennoconn-corporation-meldet.html

Siltronic AG schließt erfolgreich eine Kapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von EUR 273 Mio. zur Unterstützung des langfristigen Wachstums und zur Stärkung der Bilanz ab

Pressemitteilung

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG, VERBREITUNG ODER VERTEILUNG, DIREKT ODER INDIREKT, IN DEN ODER IN DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA ODER JAPAN ODER IN EINER ANDEREN RECHTSORDNUNG IN DER, ODER AN PERSONEN IN EINER RECHTSORDNUNG AN DIE, EINE SOLCHE VERÖFFENTLICHUNG, VERBREITUNG ODER VERTEILUNG RECHTSWIDRIG WÄRE

München, 15. Juni 2026 Siltronic AG, einer der weltweit führenden Hersteller von hochreinen Siliziumwafern, hat eine Kapitalerhöhung im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens unter Ausschluss des Bezugsrechts erfolgreich abgeschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde als internationale Privatplatzierung bei institutionellen Investoren durchgeführt und war deutlich überzeichnet. Ankeraktionär HAL Trust hat sich mit einer bedeutenden Order an der Transaktion beteiligt. Die neuen Aktien wurden zu einem Preis von EUR 91 platziert, was zu einem Bruttoemissionserlös von EUR 273 Mio. führte.

Unterstützung des langfristigen Wachstums in strukturell attraktiven Halbleitermärkten

Die Kapitalmaßnahme wird die Wachstumsstrategie von Siltronic unterstützen, die Bilanz stärken und allgemeinen Unternehmenszwecken dienen. Als Unternehmen in einem strukturell wachsenden Halbleitermarkt profitiert Siltronic von langfristigen Nachfragetreibern wie künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Elektromobilität, die die Nachfrage nach Siliziumwafern – insbesondere im Bereich von 300 mm – weiterhin unterstützen.

Mit ihrem klaren strategischen Fokus auf Leading Edge- und Power-Wafer ist das Unternehmen gut positioniert, attraktive Wachstumschancen in wichtigen Endmärkten zu nutzen. Gestützt auf ihre Position als ein Technologieführer, starke Forschungs- und Entwicklungskompetenzen und langjährige Kundenbeziehungen baut die Siltronic AG ihr 300 mm-Produktportfolio weiter aus und behauptet zugleich ihre führende Stellung bei hochentwickelten 300 mm-Wafern. Der fortlaufende Hochlauf der neuen 300 mm-Fabrik in Singapur dürfte die Wettbewerbsposition des Unternehmens weiter stärken und mittelfristig profitables Wachstum unterstützen.

Verbessertes Finanzprofil und erhöhte strategische Flexibilität

Der erfolgreiche Abschluss der Kapitalerhöhung stärkt die Bilanz von Siltronic deutlich und erhöht die finanzielle Flexibilität, um attraktive Marktchancen – einschließlich solcher, die durch künstliche Intelligenz getrieben werden – zu nutzen und zukünftiges profitables Wachstum zu unterstützen.

Starke Investorennachfrage unterstreicht das Vertrauen in die Strategie von Siltronic

„Wir freuen uns sehr über die starke Unterstützung sowohl bestehender als auch neuer institutioneller Investoren“, sagte Dr. Michael Heckmeier, CEO der Siltronic AG. „Die erfolgreiche Platzierung unterstreicht das Vertrauen in die strategische Positionierung von Siltronic und die langfristigen Wachstumsperspektiven. Mit dem zusätzlichen Kapital stärken wir unsere finanzielle Basis weiter und erhöhen unsere Fähigkeit, unsere strategischen Prioritäten umzusetzen und gleichzeitig Widerstandsfähigkeit über Marktzyklen hinweg zu gewährleisten.“

Deutsche Bank, UBS und J.P. Morgan fungierten als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunner.

Siltronic AG führt eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens durch

Ad-hoc-Mitteilung / Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 MAR

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG, VERBREITUNG ODER VERTEILUNG, DIREKT ODER INDIREKT, IN DEN ODER IN DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA ODER JAPAN ODER IN EINER ANDEREN RECHTSORDNUNG IN DER, ODER AN PERSONEN IN EINER RECHTSORDNUNG AN DIE, EINE SOLCHE VERÖFFENTLICHUNG, VERBREITUNG ODER VERTEILUNG RECHTSWIDRIG WÄRE

München, 15. Juni 2026 - Der Vorstand der Siltronic AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das bestehende genehmigte Kapital teilweise auszunutzen und das Grundkapital der Siltronic AG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um 10 Prozent gegen Bareinlagen zu erhöhen. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2026 dividendenberechtigt.

Die Siltronic AG beabsichtigt, den Erlös aus der Kapitalerhöhung zur weiteren Unterstützung ihres künftigen Wachstums im Einklang mit den aktuellen strategischen Zielen, zur Stärkung ihrer Bilanz sowie für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden.

Die neuen Aktien werden im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung mittels eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens bei institutionellen Anlegern platziert. Der Platzierungspreis sowie die Anzahl der auszugebenden Aktien werden unmittelbar nach Abschluss des Bookbuilding-Verfahrens festgelegt. Die neuen Aktien sollen am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel zugelassen werden, mit gleichzeitiger Notierung im Teilbereich des regulierten Marktes mit zusätzlichen Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Aufnahme der neuen Aktien in den bestehenden Handel wird für den 19. Juni 2026 erwartet. Die Lieferung der neuen Aktien an die Anleger wird voraussichtlich am 22. Juni 2026 erfolgen.

Die Siltronic AG hat einer Sperrfrist von 180 Tagen zugestimmt, vorbehaltlich der üblichen Ausnahmen. 

Montag, 15. Juni 2026

AT&S erweitert AI-Substratkapazitäten in Kulim und erhöht Ausblick 2026/27

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR 

Leoben - AT&S hat mit seinem Kunden AMD sowie einem weiteren führenden Technologieunternehmen wesentliche Eckpunkte zur Erweiterung von Produktionskapazitäten für High-End-IC-Substrate im Bereich Künstlicher Intelligenz und High-Performance Computing vereinbart. Vor dem Hintergrund der weiterhin starken Nachfrage nach AI-Infrastruktur und fortschrittlichen Packaging-Technologien werden auf Basis der Vereinbarungen zusätzliche Produktionskapazitäten im existierenden Werk und in dem bislang nicht genutzten Gebäude des zweiten Werks in Kulim, Malaysia, geschaffen. Die hierfür erforderlichen Investitionen in Höhe von 1,5 bis 2,0 Mrd. EUR werden nach aktuellem Stand vollständig durch langfristige Kundenzusagen unterstützt und finanziert, die noch final verhandelt und abgeschlossen werden müssen.

Auf Basis dieser Vereinbarungen erhöht AT&S den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27 und erwartet jetzt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45-55 % (bisher: 30-35 %) und eine EBITDA-Marge von 32-37 % (bisher: 25-29 %). Die Investitionen werden sich auf 1,0-1,2 Mrd. EUR belaufen (bisher: 400 Mio. EUR), bei einem deutlich positiven operativen Free-Cashflow.

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft - Advanced Technologies & Solutions

AT&S ist ein global führender Anbieter von hochwertigen IC-Substraten und Leiterplatten. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Verbindungstechnologien für digitale Schlüsselindustrien: mobile Endgeräte, Automotive & Aerospace, Industrial, Medical sowie High-Performance Computing für KI-Anwendungen. Mit Produktionsstandorten in Österreich (Leoben, Fehring), China (Shanghai, Chongqing), Malaysia (Kulim) und Indien (Nanjangud) sowie einem europäischen Kompetenzzentrum für R&D und IC-Substrat-Produktion in Leoben gestaltet AT&S den digitalen Wandel aktiv mit - durch zukunftsweisende Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 14.000 Mitarbeiter. Weitere Infos auch unter www.ats.net

Ludwig Beck am Rathauseck-Textilhaus Feldmeier AG: Ausscheiden des Aufsichtsratsvorsitzenden

Ad hoc-Meldung gemäß Art. 17 MAR

München, 15.06.2026 Der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier Aktiengesellschaft, Herr Dr. Bruno Sälzer, hat den Vorstand der Gesellschaft heute darüber informiert, dass er seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender mit sofortiger Wirkung und sein Amt als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum Ablauf des 30.09.2026 niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat wird sich zeitnah mit der Nachfolge für Herrn Dr. Sälzer befassen.

Nächste Wachstumsphase: OHB SE plant Kapitalerhöhung und Ausweitung des Streubesitzes

Corporate News 

NICHT ZUR DIREKTEN ODER INDIREKTEN WEITERGABE ODER BEKANNTMACHUNG IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, AUSTRALIEN, SÜDAFRIKA ODER JAPAN ODER ANDEREN JURISDIKTIONEN, IN DENEN DIE WEITERGABE ODER BEKANNTMACHUNG GESETZLICH UNZULÄSSIG IST. ES GELTEN WEITERE EINSCHRÄNKUNGEN. BITTE BEACHTEN SIE DIE WICHTIGEN HINWEISE AM ENDE DIESER PRESSEMITTEILUNG.

- OHB SE, Europas führender reiner Raumfahrt-Prime, plant eine Kapitalerhöhung zur Beschleunigung des profitablen Wachstums

- Bruttoerlöse von voraussichtlich rund EUR 500 Millionen für Industrialisierung der Produktion, strategische M&A-Optionen sowie Investitionen in Trägerraketen und Zukunftsprogramme

- Rekord-Auftragsbestand von rund EUR 3,4 Milliarden schafft klare Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Jahre

- Familie Fuchs gibt keine Aktien ab und bleibt Mehrheitsaktionärin

- KKR wird einen Teil der gehaltenen Aktien abgeben und nach Abschluss der Transaktion weiterhin die Mehrheit der aktuellen Beteiligung an OHB halten

OHB (ISIN: DE0005936124, Prime Standard) beabsichtigt, neues Kapital aufzunehmen und den Streubesitz auszuweiten. Das Unternehmen plant ein öffentliches Angebot an bestehende Aktionäre im Wege von Bezugsrechten. Die Hauptaktionäre – die Familie Fuchs sowie Orchid Lux HoldCo S.à r.l., ein Unternehmen im indirekten Besitz von KKR-verbundenen Gesellschaften – werden auf ihre Bezugsrechte verzichten. Dadurch werden rund 94 % der neuen Aktien für eine parallele Privatplatzierung verfügbar, die neben neuen Aktien auch bestehende Aktien aus dem Bestand von Orchid Lux HoldCo S.à r.l. umfassen wird. Die Familie Fuchs wird keine Aktien abgeben und bleibt Mehrheitsaktionärin. Orchid Lux HoldCo S.à r.l wird einen Teil ihrer Aktien verkaufen, behält jedoch die Mehrheit ihrer aktuellen Beteiligung und bleibt somit auch nach Abschluss der Transaktion weiterhin Aktionärin von OHB.
Marco R. Fuchs, OHB SE-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Europa investiert in großem Umfang in unabhängige Raumfahrtkapazitäten und wir stehen seit über vier Jahrzehnten im Zentrum dieser Entwicklung. Wir haben einen Rekordauftragsbestand, wachsen profitabel und bauen unsere Kapazitäten europaweit aus. Die geplante Transaktion wird es uns ermöglichen, unser Wachstum gemeinsam mit bestehenden und neuen Investoren voranzutreiben, die Teil der strategischen Unabhängigkeit Europas im Weltraum sein möchten."

Einzigartiges Profil als europäischer Raumfahrt-Champion

OHB ist Europas führender reiner Raumfahrt-Prime, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt – von der Entwicklung und Herstellung von Satelliten, Raumfahrtsystemen und Trägerraketen über Sicherheits- und Aufklärungstechnologien bis hin zu Bodensystemen, Antennen, Operations und Datendiensten. Die drei Geschäftssegmente SPACE SYSTEMS, ACCESS TO SPACE und DIGITAL bilden ein einzigartiges integriertes Angebot aus einer Hand, das OHB zu einem der nur drei Large System Integratoren in Europa macht.

Institutionelle Kunden wie die Bundesrepublik Deutschland, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) sowie nationale Raumfahrtagenturen und Streitkräfte sind seit Jahrzehnten das Fundament dieses Geschäftsmodells.

Starkes strukturelles Wachstum

Die Raumfahrtbranche erlebt derzeit einen einzigartigen Boom: Geopolitische Verschiebungen, wachsende Verteidigungsbudgets und ein erneuerter europäischer Fokus auf technologische Souveränität treiben die Nachfrage in genau jenen Bereichen, in denen OHB stark ist: Erdbeobachtung, Navigation, sichere Satellitenkommunikation, Aufklärung und Startinfrastruktur. OHB ist in vielen der strategisch wichtigsten Programme Europas als Industrieprime vertreten – darunter das europäische Navigationssystem Galileo, das Radar-Aufklärungssatellitensystem der Bundeswehr „SARah“, oder das Gravitationswellen-Observatorium „LISA“ der ESA. Das OHB Segment ACCESS TO SPACE deckt den wachsenden Bedarf an europäischem Zugang zum Weltall ab: MT Aerospace ist der größte deutsche Zulieferer für das Ariane-6-Programm und für eine wachsende Zahl weiterer großer Trägerraketen; Rocket Factory Augsburg entwickelt mit RFA ONE eine eigene kleine Trägerrakete; in der European Spaceport Company werden Startplatzinfrastrukturen und Betriebskonzepte entwickelt.

Europäischer Kapazitätsausbau läuft

Die Nachfrage ist so stark, dass OHB die Fertigungskapazitäten europaweit deutlich ausbaut. Zu den laufenden Wachstumsinitiativen zählen ein neuer Standort in Turin, die Erweiterung in Stockholm sowie laufende Investitionen in Bremen, Oberpfaffenhofen und Augsburg und die Übernahme des Standorts Schöneck für eine größere Fertigungstiefe. Flankiert wird das industrielle Wachstumsprogramm durch strategische Partnerschaften: das Gemeinschaftsunternehmen KIRK mit Helsing für weltraumgestützte Verteidigungs- und Aufklärungssysteme sowie das Joint Venture OHB Rheinmetall Space Networks GmbH im Rahmen der Ausschreibung des Bundeswehr-Programms SATCOMBw Stufe 4.

Profitables Wachstum seit Jahrzehnten

Seit dem Börsengang im Jahr 2001 hat OHB die Gesamtleistung von rund EUR 15 Millionen auf EUR 1,25 Milliarden im Geschäftsjahr 2025 gesteigert – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von ungefähr 20 %. Dieses Wachstum wurde größtenteils aus eigener Kraft finanziert. Der Rekord-Auftragsbestand von rund EUR 3,4 Milliarden im ersten Quartal 2026 schafft klare Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Jahre. OHB strebt mittelfristig an, die Gesamtleistung auf mehr als EUR 4,0 Milliarden zu steigern und eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 13 % zu erreichen.

Tim Tecklenburg, Finanzvorstand der OHB SE, sagt: „Wir haben einen Rekordauftragsbestand und eine starke Profitabilität – und wir nehmen Kapital auf, um unser Wachstum aus einer Position der Stärke heraus zu beschleunigen. Die Erlöse sollen mit derselben finanziellen Disziplin eingesetzt werden, die unser Geschäftsmodell seit jeher auszeichnet."

Details zur geplanten Transaktion

Die Bruttoerlöse aus der Kapitalerhöhung werden bei voraussichtlich rund EUR 500 Millionen liegen. OHB beabsichtigt, die Nettoerlöse für folgende Zwecke einzusetzen: weitere Industrialisierung der Produktion und Kapazitätserweiterung, strategische M&A-Optionen im Zuge der Konsolidierung des europäischen Raumfahrtmarkts, Investitionen in Trägerraketen und Anlagen sowie Zukunftsprogramme in den Bereichen Mondexploration, Low-Earth-Orbit-Missionen und weitere Anwendungen.

Deutsche Bank, Goldman Sachs, J.P. Morgan, KKR Capital Markets und Rothschild & Co Redburn fungieren als Joint Global Coordinators und zusammen mit Berenberg, COMMERZBANK, Jefferies und UniCredit ebenfalls als Joint Bookrunners.


Anleger werden darauf hingewiesen, dass jeder Erwerb von Aktien, der zum Besitz oder zur Zurechnung von 3 % oder mehr des Aktienkapitals oder der Stimmrechte der Gesellschaft führt, gemäß den sogenannten „Golden Power“-Regeln den italienischen Behörden gemeldet werden muss und dass ein solcher Erwerb der Genehmigung durch die italienischen Behörden unterliegt. Die Unterlassung einer solchen Meldung kann erhebliche Geldstrafen nach sich ziehen.

Wichtige Hinweise
Diese Mitteilung stellt Werbung im Sinne der Verordnung (EU) 2017/1129 in der jeweils gültigen Fassung (die „Prospektverordnung“) dar. Sie stellt kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren der OHB SE (der „Gesellschaft“) dar und ersetzt nicht den Wertpapierprospekt, der zusammen mit den entsprechenden Übersetzungen der Zusammenfassung auf der Website der Gesellschaft zur Verfügung stehen wird.

Freitag, 12. Juni 2026

Spruchverfahren zum Squeeze-out bei der Lotto24 AG: Verhandlung vor dem LG Hamburg am 16. Oktober 2026

von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG

In dem Spruchverfahren zu dem Squeeze-out bei der Lotto24 AG zugunsten der ZEAL Network SE hat das LG Hamburg Haupttermin bestimmt auf Freitag, den 16. Oktober 2026,10:00 Uhr. In dem Termin sollen die sachverständigen Prüfer der ADKL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wolfram Wagner und Ulrich Kühnen angehört werden.

Gemäß Übertragungsbeschluss erhielten die ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre der Lotto24 eine von der ZEAL SE zu zahlende Barabfindung in Höhe von EUR 479,25 je Lotto24-Aktie.

LG Hamburg, Az. 415 HKO 83/24
Rolle u.a. ./. ZEAL Network SE
46 Antragsteller
gemeinsamer Vertreter: RA Dr. Daniel Lochner, MEILICKE HOFFMANN & PARTNER Rechtsanwälte Steuerberater mbB, 53115 Bonn
Verfahrensbevollmächtigte der Antragsgegnerin:
Rechtsanwälte Gibson, Dunn & Crutcher LLP, 60310 Frankfurt am Main

Rumble Inc: Rumble gibt Einstellung des Handels der im Rahmen des Umtauschangebots angedienten Northern-Data-Aktien (ISIN DE000A41YEL8) bekannt

Longboat Key, FL – 12. Juni 2026 – Rumble Inc. (NASDAQ: RUM) („Rumble”), die Freedom-First-Technologieplattform, hat heute bekannt gegeben, dass im Zusammenhang mit ihrem Umtauschangebot zum Erwerb sämtlicher ausstehender Aktien der Northern Data AG („Northern Data”) der Handel mit angedienten Northern Data-Aktien (Inhaberaktien ohne Nennbetrag mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00, für die das Umtauschangebot während der Annahmefrist oder der weiteren Annahmefrist wirksam angenommen wurde, mit der ISIN DE000A41YEL8) im Freiverkehr der Börse München mit Wirkung zum heutigen Tag eingestellt wurde.

Weitere Informationen sind unter www.rumble-offer.com zu finden.

Über Rumble Inc.

Rumble ist ein wachstumsstarker Anbieter von neutralen Videoplattformen und Cloud-Diensten. Zu den Plattformprodukten von Rumble gehören Rumble Video, eine kostenlose und abonnementbasierte Plattform für Video-Sharing und Livestreaming; Rumble Studio, ein plattformübergreifender Livestreaming- und Monetarisierungsdienst für Creator; Rumble Advertising Center (RAC), ein hauseigener Werbemarktplatz; Rumble Wallet, eine in die Plattform integrierte nicht-verwahrende Krypto-Wallet; sowie Rumble Cloud, ein Infrastructure-as-a-Service-Angebot, das Rechen-, Speicher-, Sicherheits- und Netzwerklösungen umfasst. Rumble wurde 2013 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Longboat Key, Florida.

Über die Northern Data Group

Die Northern Data AG (ETR: NB2) ist ein führender Anbieter von Full-Stack-Lösungen für KI und High-Performance-Computing (HPC) und nutzt ein Netzwerk aus hochdichter, flüssigkeitsgekühlter, GPU-basierter Technologie, um die innovativsten Unternehmen der Welt zu unterstützen. Northern Data verfügt über eines der größten GPU-Cluster für HPC in Europa durch sein Taiga Cloud-Geschäft, während sein Ardent Data Centers-Geschäft bis 2027 über eine installierte oder in Betrieb gehende Leistung von rund 250 MW in zehn globalen Rechenzentren verfügt. Northern Data hat Zugang zu modernsten Chips und Hardware für maximale Leistung und Effizienz. Weitere Informationen finden Sie unter northerndata.de.

Wichtige Informationen für Investoren und Aktionäre

Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf oder Tausch noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Tausch von Wertpapieren dar, noch darf ein Verkauf von Wertpapieren in einer Rechtsordnung erfolgen, in der ein solches Angebot, ein solcher Verkauf oder Tausch vor einer Registrierung oder Zulassung gemäß den Wertpapiergesetzen dieser Rechtsordnung unzulässig wäre. Ein Angebot von Wertpapieren darf nur mittels eines Prospekts erfolgen, der den Anforderungen des Securities Act von 1933 in seiner geänderten Fassung (der „Securities Act“) und/oder eines Prospekts gemäß der Verordnung (EU) 2017/1129 in ihrer geänderten Fassung (die „EU-Prospektverordnung“) entspricht.   (...)

SMC Investmentbank AG begleitet die HELIOS SOLAR AG beim geplanten Börsengang

Pressemitteilung

Die SMC Investmentbank AG begleitet die HELIOS SOLAR AG als Antragsteller im Rahmen ihres geplanten Börsengangs an der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit dem Börsengang strebt der Solarspezialist die Zulassung zum regulierten Markt (General Standard) an, um die weitere Expansion des Unternehmens – insbesondere in den europäischen Markt – voranzutreiben.

Die HELIOS SOLAR AG fungiert als Holdinggesellschaft der HELIOS-Gruppe, die sich auf die Entwicklung und den Bau von Dach- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen spezialisiert hat und integrierte Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erneuerbarer Energien anbietet. Der aktuelle regionale Schwerpunkt der Gruppe liegt in Südostasien, wobei eine strategische Expansion nach Europa vorgesehen ist.

Der erste Handelstag der Aktien der HELIOS SOLAR AG im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse ist für Juli 2026 vorgesehen. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 2. Juni 2026 gebilligte Wertpapierprospekt bildet die Grundlage für das öffentliche Angebot der Aktien.

Weitere Informationen unter: www.heliossolarag.com

Cherry SE beschließt Bezugsrechtskapitalerhöhung zur finanziellen Stärkung und Absicherung des Zukunftsprogramms „Project Blossom“

Corporate News

München, 12. Juni 2026 – Der Vorstand der Cherry SE hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen mit Bezugsrecht für die Aktionärinnen und Aktionäre beschlossen. Die vollumfängliche Verpflichtung des Großaktionärs Argand zur Ausübung seiner Bezugsrechte ist dabei ein klares Signal des Vertrauens. Der mit der Kapitalerhöhung verbundene Mittelzufluss dient der gezielten Finanzierung des operativen Zukunftsprogramms „Project Blossom“ und sichert die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit der Gesellschaft.

Wie bereits in der heute veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung dargelegt, schließt sich die Kapitalmaßnahme an die auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 22. Mai 2026 beschlossene vereinfachte Kapitalherabsetzung an. Das Grundkapital soll unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu 9,720 Mio. Euro auf bis zu 15,795 Mio. Euro durch die Ausgabe neuer Aktien erhöht werden. Die neuen Aktien werden den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts im Verhältnis 5:2 bezogen auf die Höhe des Grundkapitals vor und 5:8 nach Kapitalherabsetzung, zu einem Bezugspreis von 1,04 Euro je Aktie angeboten. Dies entspricht einem Abschlag von 21,94 % auf den theoretischen Ex-Bezugsrechtspreis (TERP) von 1,33 Euro.

Es besteht die Möglichkeit zum Überbezug. Dies bedeutet, dass jeder bezugsberechtigte Aktionär über den auf seinen Bestand an Aktien nach Maßgabe des Bezugsverhältnisses entfallenden Bezug hinaus ein verbindliches Angebot zum Erwerb weiterer neuer Aktien zum festgelegten Bezugspreis je Aktie abgeben kann. Nicht bezogene Aktien werden im Anschluss ausgewählten Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung mindestens zum Bezugspreis angeboten werden. Das Angebot der neuen Aktien erfolgt prospektfrei, da der erwartete Gesamtemissionserlös weniger als 12 Mio. Euro betragen wird. Auch die neuen Aktien sollen im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden.

Cherry SEs Großaktionärin, eine Tochtergesellschaft von Argand Partners, LP, welche rund 34,6 % des bestehenden Grundkapitals hält, unterstützt den Kurs des Managements ausdrücklich, wird ihre Bezugsrechte vollumfänglich ausüben und erwägt darüber hinaus den Erwerb weiterer Aktien.

Mittels dieser Kapitalmaßname schafft die Cherry SE ein eigenständiges und solides finanzielles Fundament, um das mit Unternehmensmeldung vom 7. Mai 2026 angekündigte Zukunftsprogramm „Project Blossom“ kraftvoll voranzutreiben. Das Programm basiert auf fünf strategischen Säulen und zielt darauf ab, die Komplexität im verbleibenden Kerngeschäft mit Peripheriegeräten (Gaming & Office) abzubauen, globale Vertriebskanäle zu optimieren sowie die operative Ertragskraft nachhaltig zu stärken.

Die Kosten für die operative Restrukturierung und die zukünftigen Wachstumsinvestitionen des Kerngeschäfts werden durch die Barkapitalerhöhung von laufenden M&A-Aktivitäten entkoppelt. CHERRY stellt damit sicher, dass strategische Optionen ohne zeitlichen oder wirtschaftlichen Druck im besten Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre realisiert werden können.

Rogier Volmer, CEO der Cherry SE: „Mit der heute beschlossenen Kapitalerhöhung und der vollen Rückendeckung unseres Hauptaktionärs schaffen wir ein finanzielles Fundament für unser Transformationsprogramm. Wir bauen Komplexität ab, stärken unsere Finanzkraft und stellen die volle Handlungsfähigkeit am Kapitalmarkt wieder her, um CHERRY zurück auf einen profitablen Wachstumspfad zu führen.“

Über Cherry

Die Cherry SE [ISIN: DE000A3CRRN9] ist ein internationaler Hersteller von Computer-Eingabegeräten wie mechanischen Tastaturen, Mäusen, Mikrofonen und Headsets für Anwendungen in den Bereichen Office, Gaming und Industrie für hybrides Arbeiten sowie Hardware- und Software-Lösungen im Bereich Digital Healthcare. Seit Gründung im Jahr 1953 steht CHERRY für innovative und langlebig-hochwertige Produkte, die speziell für bestimmte Kundenbedürfnisse entwickelt werden.

CHERRY hat seinen operativen Hauptsitz in Deutschland (Auerbach in der Oberpfalz). Das Unternehmen beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Service, Logistik und Produktion an Standorten in Deutschland (Auerbach), China (Zhuhai) und Österreich (Wien) sowie in mehreren Vertriebsbüros in Deutschland (München, Auerbach), Frankreich (Paris), Schweden (Landskrona), den USA (Kenosha), China (Shanghai) und Taiwan (Taipeh).

Mehr Informationen im Internet unter: https://ir.cherry.de/de/

Netfonds AG veröffentlicht geprüften und festgestellten Jahresabschluss 2025 (Delisting nach Closing des Erwerbsangebots geplant)

PRESSEMITTEILUNG

Hamburg, 12. Juni 2026 - Auf seiner Sitzung zur Bilanzfeststellung hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand der Netfonds AG (ISIN: DE000A1MME74) vorgelegten und durch den unabhängigen Abschlussprüfer testierten Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 festgestellt. Die Abschlussprüfung wurde mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk abgeschlossen.

Das Geschäftsjahr 2025 verlief erfolgreich. Sowohl auf Ebene der Netfonds AG als auch auf Konzernebene wurden neue Höchstwerte bei Umsatz, verwalteten Assets und operativer Ertragskraft erreicht.

Der Brutto-Konzernumsatz stieg um 16,3 % auf 275,9 Mio. Euro (Vorjahr: 237,1 Mio. Euro). Der Nettoumsatz nach Abzug der Provisionsaufwendungen legte um 12,4 % auf 51,3 Mio. Euro zu (Vorjahr: 45,6 Mio. Euro). Das EBITDA der Gruppe verbesserte sich deutlich um rund 50 % auf 12,1 Mio. Euro (Vorjahr: 8,1 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro). Neben dem kräftigen organischen Wachstum in den Bereichen Investment und Versicherungen trugen die im Jahresverlauf neu konsolidierten Gesellschaften mit 2,7 Mio. Euro zur Ergebnisverbesserung bei.

Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den im Zuge der Akquisitionen gestiegenen Abschreibungen, dem durch die Aufstockung der Unternehmensanleihe veränderten Finanzergebnis sowie einer höheren Steuerquote. Diese Entwicklungen sind unmittelbare Belege für die konsequent fortgesetzte Wachstums- und Buy-&-Build-Strategie. Auf Ebene der Netfonds AG erhöhte sich der Jahresüberschuss deutlich auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro).

Die über die finfire-Plattform administrierten Assets stiegen zum 31. Dezember 2025 auf rund 31,5 Mrd. Euro, wovon rund 5 Mrd. Euro auf eigene Assets under Management in der Vermögensverwaltung und dem Fondsmanagement entfallen. Im Rahmen ihrer Buy-&-Build-Strategie hat die Netfonds Gruppe im Geschäftsjahr 2025 über die Tochtergesellschaft GSR GmbH vier Vermögensverwaltungsgesellschaften mit einem kombinierten verwalteten Vermögen von rund 250 Mio. Euro übernommen und vollständig in den Konzernabschluss einbezogen.

Die wichtigsten Kennzahlen stellten sich auf Basis der geprüften Geschäftszahlen wie folgt dar:

In Tsd. EUR

31.12.2025

31.12.2024

Entwicklung

Konzernbilanzsumme 

122.509

109.163

+12,2 %

Konzerneigenkapital 

25.963

25.921

+0,2 %

Eigenkapitalquote

21,2 %

23,7 %

 

Brutto-Konzernumsatz

275.904

237.149

+16,3 %

Nettoumsatz

51.304 

45.631 

+12,4 % 

EBITDA 

12.114

8.063

+50,6 %

EBIT 

5.579

3.330

+67,5 %

Gewinn vor Steuern (EBT) 

3.577

3.637

-1,5 %

Konzernjahresüberschuss

1.392

2.598

–46,4 %


Keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, für das Geschäftsjahr 2025 von einer Dividendenausschüttung abzusehen (Vorjahr: 0,35 Euro je Aktie). Die im Konzern erwirtschafteten Mittel sollen vollständig zur Finanzierung der weiteren Wachstums- und Akquisitionsstrategie eingesetzt werden.

Der gebilligte und geprüfte Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss der Netfonds AG werden zeitnah auf der Website der Gesellschaft (www.netfonds-group.com) verfügbar sein.

Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 

Die Netfonds AG und die Netfonds Gruppe blicken trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Die im Geschäftsjahr 2025 vollständig in den Konzern integrierten Gesellschaften werden 2026 ganzjährig zum Konzernergebnis beitragen. 

Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert der Vorstand auf Konzernebene einen Brutto-Konzernumsatz von 310 bis 325 Mio. Euro sowie einen Nettoumsatz von 58,5 bis 61,0 Mio. Euro. Das EBITDA soll auf 16,0 bis 18,0 Mio. Euro und das EBIT auf 9,0 bis 11,0 Mio. Euro steigen. Für das Ergebnis vor Steuern (EBT) wird eine Bandbreite von 7,0 bis 9,0 Mio. Euro erwartet. Die administrierten Assets (Assets under Administration) sollen auf über 35 Mrd. Euro, die eigenen Assets under Management auf über 6 Mrd. Euro zunehmen.

Stand der angestrebten Übernahme durch Warburg Pincus

Die Angebotsphase des öffentlichen Erwerbsangebots endete am 20. April 2026. Die Gründer und das Management der Gesellschaft hatten ihre Aktien, die zusammen mehr als 50 % der ausstehenden Aktien repräsentieren, bereits zu Beginn der Angebotsphase unwiderruflich angedient. Das Closing der Transaktion ist nach Erteilung der erforderlichen aufsichtsrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen bis zum Ende des Jahres 2026 vorgesehen. Im Zuge des Closings ist geplant, die Aktien der Netfonds AG vom Handel im Freiverkehr zu nehmen (Delisting).

Übernahmekampf um Commerzbank: Commerzbank-Gesamtbetriebsrat will Strafanzeige stellen

Der Commerzbank-Gesamtbetriebsrat wirft der italienischen Großbank UniCredit irreführende Angaben bei ihrem Übernahmeangebot vor und will nun Strafanzeige stellen. "Ich kann bestätigen, dass heute eine außerordentliche Sitzung des Gesamtbetriebsrats stattfindet", sagte Betriebsratschef Sascha Uebel. "Dabei soll beschlossen werden, dass der Gesamtbetriebsrat seinen Vorsitzenden beauftragt, Strafanzeige wegen des Verdachts der Marktmanipulation und Irreführung nach Paragraf 119 und 120 WpHG gegen unbekannt zu stellen." 

Zum Beitrag in der Börsen-Zeitung:

https://www.boersen-zeitung.de/banken-finanzen/commerzbank-betriebsrat-plant-strafanzeige-gegen-unicredit

AUSTRIACARD HOLDINGS AG: AUSTRIACARD und Dai Nippon Printing haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet und Dai Nippon Printing beabsichtigt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) No 596/2014 (MAR)

Wien, 13 Mai 2026

Die AUSTRIACARD HOLDINGS AG („AUSTRIACARD“ oder die „Gesellschaft“) und die Dai Nippon Printing Co., Ltd. („DNP“ oder die „Bieterin“) haben heute ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, in dem die wesentlichen Rahmenbedingungen für das geplante freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von DNP sowie die beabsichtigte Zusammenarbeit der Parteien nach dessen Abschluss festgelegt sind.

Wie in der Absichtserklärung dargelegt, beabsichtigt die Bieterin, allen Aktionären von AUSTRIACARD ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu einem Preis von 10,00 EUR pro Aktie in bar zu unterbreiten (das „Angebot“). Das Angebot unterliegt einer Mindestannahmequote von 75 % sowie den üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen. DNP hat die Gesellschaft darüber informiert, dass sich Herr Nikolaos Lykos im Rahmen eines Irrevocable Undertakings gegenüber DNP dazu verpflichtet hat, seinen gesamten Anteil an der Gesellschaft von ca. 74,6 % im Rahmen des Angebots anzudienen.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft, die den Abschluss des Memorandums of Understanding genehmigt haben, begrüßen die Absicht von DNP, das Angebot zu unterbreiten, und beabsichtigen, vorbehaltlich ihrer Prüfung der Angebotsunterlage, den Aktionären in ihrer formellen Stellungnahme gemäß § 14 Abs. 1 des österreichischen Übernahmegesetzes (ÜbG) die Annahme des Angebots zu empfehlen.

Das Memorandum of Understanding spiegelt die Absicht der Parteien wider, einen kooperativen Transaktionsprozess zu betreiben und nach Abschluss des Angebots sowie vorbehaltlich anwendbarer Rechtsvorschriften und der Pflichten der Organe von AUSTRIACARD wirksame Wege der Zusammenarbeit zu prüfen, um das Geschäft der Gesellschaft langfristig zu stärken und auszubauen. In dem Memorandum of Understanding wurde vereinbart, dass die von der Gesellschaft am 23. März 2026 angekündigte Dividende von 0,10 EUR je AUSTRIACARD-Aktie für das Geschäftsjahr 2025 nicht ausgezahlt wird.

ÜBER AUSTRIACARD HOLDINGS AG

AUSTRIACARD HOLDINGS AG ist ein Unternehmen, das auf mehr als 130 Jahre Erfahrung und Innovation in den Bereichen Informationsmanagement, Druck und Kommunikation zurückgreift, um Kundenerlebnisse zu schaffen, die von Transparenz und Sicherheit geprägt sind. Das Unternehmen bietet ein komplementäres Produkt- und Dienstleistungsportfolio in den Bereichen Zahlungslösungen, Identifikation, Smart Cards, Personalisierung, Digitalisierung und sicheres Datenmanagement. ACAG beschäftigt international 2.360 Mitarbeiter und ist an der Wiener und Euronext Athener Börse unter dem Kürzel ACAG notiert.

AUSTRIACARD HOLDINGS AG und Dai Nippon Printing vereinbaren strategischen Rahmen für beabsichtigtes freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot, Irrevocabel Undertaking des Großaktionärs vorhanden

Corporate News

- DNP beabsichtigt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot in bar zu einem Preis von 10,00 EUR pro AUSTRIACARD-Aktie zu unterbreiten 

- AUSTRIACARD und DNP haben ein Memorandum of Understanding  unterzeichnet, in der dem strategische Rahmen für die geplante Transaktion festgelegt ist

Herr Nikolaos Lykos hat sich unwiderruflich verpflichtet, das geplante Angebot in Bezug auf seine Beteiligung von ca. 74,6 % anzunehmen

Der Angebotspreis entspricht einem Aufschlag von ca. 20–24 % auf den letzten Schlusskurs vor der Bekanntgabe und von ca. 43–46 % auf den sechsmonatigen VWAP der AUSTRIACARD-Aktien[1]

Wien, 13. Mai 2026

Die AUSTRIACARD HOLDINGS AG („AUSTRIACARD“ oder die „Gesellschaft“) nimmt die heutige Ankündigung der Dai Nippon Printing Co., Ltd. („DNP“) zur Kenntnis, wonach diese beabsichtigt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot gemäß dem österreichischen Übernahmegesetz zu unterbreiten, um die Kontrolle über AUSTRIACARD zu erlangen (das „Angebot“).

Im Zusammenhang mit dem Angebot haben AUSTRIACARD und DNP ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, in dem die wesentlichen Rahmenbedingungen für die geplante Transaktion sowie die beabsichtigte Zusammenarbeit der Parteien nach deren Abschluss festgelegt sind.

Unabhängig davon hat sich Herr Nikolaos Lykos, der größte Aktionär von AUSTRIACARD und Mitglied des Aufsichtsrats, im Rahmen eines Irrevocable Undertakings dazu verpflichtet, das Angebot in Bezug auf seinen Aktienanteil von rund 74,6 % anzunehmen.

Laut der Ankündigung von DNP sieht das Angebot eine Barzahlung von 10,00 EUR pro AUSTRIACARD-Aktie vor. Basierend auf dem aktuellen Grundkapital der Gesellschaft von 36.353.868 Aktien bewertet das Angebot das gesamte ausgegebene Grundkapital von AUSTRIACARD mit rund 364 Millionen EUR. Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von ca. 20–24 % gegenüber dem letzten Schlusskurs der AUSTRIACARD-Aktie vor der heutigen Bekanntgabe und von ca. 43–46 % gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der AUSTRIACARD-Aktie in den letzten sechs Monaten vor der heutigen Bekanntgabe1.

Strategische Logik

DNP ist ein globaler Technologie- und Industriekonzern mit Hauptsitz in Tokio, der 1876 gegründet wurde und an der Tokioter Börse notiert ist. Das Unternehmen verfügt über eine breit gefächerte Technologie- und Produktionsplattform in den Bereichen Druck, Informationssicherheit, Smartcards, Authentifizierung, Lösungen für sichere Daten und damit verbundene digitale Technologien.

DNP hat sein Geschäft im Bereich Informationssicherheit in seinem aktuellen mittelfristigen Managementplan als strategischen Schwerpunktbereich identifiziert, mit dem Ziel, Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung auszubauen, den Marktanteil durch Partnerschaften zu stärken und in attraktive Wachstumsmärkte zu investieren. Die geplante Transaktion würde diese Strategie unterstützen, indem sie die globale Reichweite, die technologische Basis und die langfristige Investitionskapazität von DNP mit der etablierten europäischen Plattform von AUSTRIACARD, deren starken Positionen bei Zahlungs- und Identifikationslösungen, den Kompetenzen im Sicherheitsdruck sowie dem wachsenden Geschäft mit digitalen Technologien verbindet.

DNP hat zudem erwartete Synergien mit Rubicon SEZC (der Holdinggesellschaft der Laxton Group) hervorgehoben, die DNP im Jahr 2025 erworben hat und die sich auf staatlich ausgerichtete Identitätsauthentifizierungsdienste in Afrika spezialisiert hat. AUSTRIACARD verfügt über eine etablierte Erfolgsbilanz bei nationalen Personalausweisen, Wahlzetteln und im Sicherheitsdruck in Europa, Afrika und anderen internationalen Märkten und bietet damit eine starke Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit bei vertrauenswürdigen Lösungen für den öffentlichen und privaten Sektor.

Emmanouil Kontos, Vorsitzender des Vorstands und Group CEO von AUSTRIACARD, sagte:

AUSTRIACARD hat sich zu einem internationalen Technologieunternehmen entwickelt, das über eine starke Position in den Bereichen ganzheitliche Lösungen für sicheres Bezahlen und Identitätsmanagement, Sicherheitsdruck sowie KI-gestützte digitale Technologien verfügt. Wir begrüßen die Absicht von DNP, ein öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten, sowie die dargelegten strategischen Gründe für die geplante Transaktion. Die globale Reichweite, die technologischen Kompetenzen und die langfristige Investitionsperspektive von DNP könnten bedeutende Chancen eröffnen, um die Strategie von AUSTRIACARD voranzutreiben, unsere internationale Reichweite zu erweitern und unsere nächste Wachstumsphase anzustoßen.

Nikolaos Lykos, Mitglied des Aufsichtsrats von AUSTRIACARD, sagte:

Die Wurzeln unseres Unternehmens reichen bis zum 1897 gegründeten Druckereiunternehmen Lykos zurück, und seine Entwicklung basierte stets auf Unternehmertum, Vertrauen und langfristigem Engagement. Über Generationen hinweg hat sich dieses Erbe zu AUSTRIACARD entwickelt: ein Unternehmen mit einer starken Kultur, vertrauensvollen Kundenbeziehungen und einer klaren strategischen Ausrichtung. Ich bin überzeugt, dass wir mit DNP den richtigen Partner gefunden haben, um dieses Erbe fortzuführen: ein Unternehmen, das einen ähnlichen Weg von seinen Wurzeln im Druckbereich hin zu fortschrittlichen Technologielösungen eingeschlagen hat, mit gemeinsamen Werten und einem gemeinsamen Fokus auf Sicherheit, Vertrauen, Innovation und langfristige Wertschöpfung.

Memorandum of Understanding und Irrevocable Undertaking

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft, die dem Abschluss des Memorandums of Understanding zugestimmt haben, begrüßen die Absicht von DNP, das Angebot zu unterbreiten, und beabsichtigen, vorbehaltlich ihrer Prüfung der Angebotsunterlage, den Aktionären in ihrer formellen Stellungnahme gemäß § 14 Abs. 1 des österreichischen Übernahmegesetzes (ÜbG) die Annahme des Angebots zu empfehlen.

Das Memorandum of Understanding spiegelt die Absicht der Parteien wider, einen kooperativen Transaktionsprozess zu betreiben und nach Abschluss des Angebots sowie vorbehaltlich der anwendbaren Rechtsvorschriften und der Pflichten der Organe von AUSTRIACARD wirksame Wege der Zusammenarbeit zu prüfen, um das Geschäft der Gesellschaft langfristig zu stärken und auszubauen.

DNP hat signalisiert, die Kontinuität des Geschäftsbetriebs von AUSTRIACARD zu unterstützen, unter anderem durch die Förderung der Bindung und Entwicklung von Schlüsseltalenten innerhalb der Gruppe sowie durch die Beibehaltung des Unternehmenssitzes in Wien.

Nach Abschluss der Transaktion beabsichtigt DNP, im Aufsichtsrat des Unternehmens in einer seine Beteiligung angemessen widerspiegelnden Weise vertreten zu sein. Herr John Costopoulos, Vorsitzender des Aufsichtsrats von AUSTRIACARD, und Herr Nikolaos Lykos haben sich verpflichtet, weiterhin als Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft tätig zu sein und so zur Gewährleistung der Kontinuität beizutragen.

Entsprechend dem Memorandum of Understanding beabsichtigt AUSTRIACARD derzeit nicht, vor der Abwicklung des Angebots Dividenden oder sonstige Ausschüttungen zu beschließen, vorzuschlagen oder auszuzahlen, einschließlich der zuvor geplanten Dividende für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 0,10 EUR pro Aktie. Unabhängig davon hat sich Herr Nikolaos Lykos, der rund 74,6 % des Grundkapitals der Gesellschaft hält, im Rahmen eines Irrevocable Undertakings verpflichtet, das Angebot in Bezug auf seine AUSTRIACARD-Aktien anzunehmen. Diese Verpflichtung dürfte die erfolgreiche Durchführung des Angebots und die Erreichung der Mindestannahmebedingung unterstützen.

Bedingungen und voraussichtlicher Zeitplan

Gemäß der Ankündigung von DNP unterliegt das Angebot voraussichtlich den üblichen Bedingungen, darunter:

  • eine Mindestannahmebedingung von 75 % der ausgegebenen Aktien von AUSTRIACARD;
  • der Erhalt der erforderlichen Genehmigungen für ausländische Direktinvestitionen;
  • der Erhalt der erforderlichen fusionskontrollrechtlichen Genehmigungen; und
  • sonstige für Transaktionen dieser Art übliche Bedingungen.

Die endgültigen Bedingungen des Angebots werden ausschließlich in der formellen Angebotsunterlage dargelegt. Die Angebotsunterlage wird nach Prüfung durch die österreichische Übernahmekommission und, soweit anwendbar, in Übereinstimmung mit den Anforderungen veröffentlicht, die sich aus der Notierung von AUSTRIACARD an der Euronext Athens Exchange ergeben.

Vorbehaltlich der Veröffentlichung der Angebotsunterlage und der Erfüllung der geltenden Angebotsbedingungen wird der Abschluss der beabsichtigten Transaktion für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Berater

Morgan Stanley & Co. International plc fungiert als exklusiver Financial Advisor von AUSTRIACARD. Covington & Burling LLP, DSC Doralt Seist Csoklich und Argyropoulos-Gissaki & Associates fungieren als Rechtsberater von AUSTRIACARD.

ÜBER AUSTRIACARD HOLDINGS AG

AUSTRIACARD HOLDINGS AG ist ein Unternehmen, das auf mehr als 130 Jahre Erfahrung und Innovation in den Bereichen Informationsmanagement, Druck und Kommunikation zurückgreift, um Kundenerlebnisse zu schaffen, die von Transparenz und Sicherheit geprägt sind. Das Unternehmen bietet ein komplementäres Produkt- und Dienstleistungsportfolio in den Bereichen Zahlungslösungen, Identifikation, Smart Cards, Personalisierung, Digitalisierung und sicheres Datenmanagement. ACAG beschäftigt international 2.360 Mitarbeiter und ist an der Wiener und Euronext Athener Börse unter dem Kürzel ACAG notiert.

Über Dai Nippon Printing Co., Ltd.

Dai Nippon Printing Co., Ltd. greift auf fast 150 Jahre Erfahrung in den Bereichen Druck, Informationstechnologie und Fertigung zurück, um Kunden weltweit sichere, vertrauenswürdige und technologiegestützte Lösungen anzubieten. DNP bietet eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Druck, Informationssicherheit, Smartcards, Authentifizierung, sichere Datenlösungen, Verpackung, Elektronik und damit verbundene technologiegestützte Dienstleistungen. DNP beschäftigt weltweit rund 36.000 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Tokio, Japan. DNP ist an der Tokioter Börse unter dem Börsenkürzel 7912 notiert.

Wichtiger Hinweis

Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Tausch von Wertpapieren dar.

Das beabsichtigte Angebot wird, sofern es unterbreitet wird, ausschließlich auf der Grundlage der von DNP gemäß dem geltenden Übernahmegesetz zu veröffentlichenden Angebotsunterlage erfolgen. Den Aktionären von AUSTRIACARD wird empfohlen, die Angebotsunterlage nach ihrer Veröffentlichung sowie die begründeten Stellungnahmen des Vorstands und des Aufsichtsrats von AUSTRIACARD gemäß § 14 des österreichischen Übernahmegesetzes nach deren Veröffentlichung sorgfältig und vollständig zu lesen.

Diese Bekanntmachung stellt keine Empfehlung des Vorstands oder des Aufsichtsrats von AUSTRIACARD zur Annahme oder Ablehnung des beabsichtigten Angebots dar. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden ihre formellen begründeten Stellungnahmen gemäß geltendem Recht nach Veröffentlichung und Prüfung der Angebotsunterlage abgeben.

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[1] Basierend auf Daten der Wiener Börse und der Euronext Athen. Der Angebotspreis von 10,00 € pro Aktie entspricht einem Aufschlag von 20,0 % bzw. 23,8 % auf die Schlusskurse der AUSTRIACARD-Aktie am 12. Mai 2026 an der Euronext Athen bzw. der Wiener Börse (8,33 € bzw. 8,08 €). Der Angebotspreis entspricht zudem einem Aufschlag von 42,9 % bzw. 46,1 % auf den sechsmonatigen VWAP der AUSTRIACARD-Aktie an der Euronext Athen bzw. der Wiener Börse (7,00 € bzw. 6,84 €), jeweils für den Zeitraum vom 13. November 2025 bis zum 12. Mai 2026, beide Tage inklusive.