Lippstadt, Deutschland
30. Oktober 2026
Das Operating Income beträgt im Neun-Monats-Zeitraum 294 Millionen Euro (Vorjahr: 338 Millionen Euro); die Operating Income-Marge geht somit auf 5,0 Prozent zurück (Vorjahr: 5,8 Prozent). Der Netto Cashflow beläuft sich auf -99 Millionen Euro (Vorjahr: 68 Millionen Euro), im Verhältnis zum Umsatz beträgt der Netto Cashflow demnach -1,7 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent).
„Wir agieren seit Beginn des Geschäftsjahres in einem volatilen, von hohem Wettbewerbsdruck geprägten Markt. Dass wir trotz eines rückläufigen Branchenumfelds unseren Umsatz stabil halten und die Entwicklung der Fahrzeugproduktion übertreffen konnten, zeigt unsere gute strategische Ausrichtung insbesondere in der Elektronik als unserem wesentlichen Wachstumsfeld. Darüber hinaus haben wir bereits frühzeitig Maßnahmen eingeleitet, um zusätzliche Kostenbelastungen abzufedern und befinden uns in engem und intensivem Austausch mit unseren Kunden, um Preissteigerungen insbesondere bei Elektronikbauteilen zu kompensieren. Auch haben wir wesentliche Fortschritte in unserem Lighting Transformation Program erzielt“, sagt Prof. Dr. Peter Laier, Vorsitzender der Geschäftsführung von FORVIA HELLA.
Wachstum in den Business Groups Elektronik und Lifecycle Solutions; Umsatz im Lichtbereich geht zurückIn der Business Group Elektronik, seit diesem Geschäftsjahr erstmals in der Geschichte des Unternehmens größter Geschäftsbereich, ist der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 5,2 Prozent (organisch: +6,8 Prozent) auf 2.712 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 2.577 Mio. €). Maßgeblich hierfür ist insbesondere ein erfolgreiches Geschäft mit 77 GHz Radarsensoren, Steuerungselektronik wie etwa dem intelligent Power Distribution Module (iPDM, intelligentes Stromverteilungsmodul), sowie mit verschiedenen Energiemanagement-Komponenten, darunter etwa Low Volt- Batteriemanagementsysteme und Spannungswandler.
Im Lichtbereich reduzierte sich der Umsatz um 6,3 Prozent (organisch: -5,7 Prozent) auf 2.563 Millionen Euro (Vorjahr: 2.734 Millionen Euro). Zum einen ist der Geschäftsbereich grundsätzlich vom schwächeren Branchenumfeld betroffen gewesen. Zum anderen haben deutlich geringere Abrufzahlen, auch im Zusammenhang mit dem Kunden- und Produktmix der Business Group, sowie der Auslauf verschiedener großvolumiger Serienprojekte die Umsatzentwicklung des Bereichs erheblich beeinträchtigt.
In der Business Group Lifecycle Solutions hat sich der Umsatz um 4,2 Prozent (organisch: +4,8 Prozent) auf 770 Millionen Euro verbessert (Vorjahr: 739 Millionen Euro). So hat sich das Geschäft mit Herstellern von Spezialfahrzeugen, vorrangig in den Kundensegmenten Lkw und Bus, Landwirtschaft und Baumaschinen, weiter positiv entwickelt. Das freie Ersatzteilgeschäft hat von einer insgesamt höheren Nachfrage profitiert, zusätzlich unterstützt durch ein erweitertes Sortiment nach Wiedereinstieg in das Thermomanagement-Geschäft. Das Geschäft mit Werkstattausrüstung wurde ferner durch die Nachfrage nach Einstiegs-Diagnoselösungen sowie durch die Einführung neuer Kalibrierungsprodukte getragen.
Unternehmensausblick für das Geschäftsjahr 2026 wird in anspruchsvollem Marktumfeld bestätigt FORVIA HELLA bestätigt mit Vorlage der Quartalsergebnisse die Prognose für das laufende Geschäftsjahr (1. Januar bis 31. Dezember 2026). So erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungsbereinigten Umsatz zwischen rund 7,4 und 7,9 Milliarden Euro, und zwar nun einen Wert in der oberen Hälfte der gegebenen Prognosebandbreite. Im Hinblick auf die Operating Income-Marge erwartet FORVIA HELLA weiterhin einen Wert zwischen rund 5,4 und 6,0 Prozent und geht hierbei von einem Wert am unteren Ende der Bandbreite aus. Für den Netto Cashflow im Verhältnis zum Umsatz wird nach wie vor ein Wert von mindestens 1,8 Prozent erwartet.
„Wir werden die derzeitigen Herausforderungen innerhalb der Automobilindustrie mit stringenter Kostensteuerung, mit der umfassenden Kompensation von Preissteigerungen bei Elektronikbauteilen in engem Austausch mit unseren Kunden sowie mit einem unverändert hohen Fokus auf Cashgenerierung begegnen. Auch von unserem Lighting Transformation Program erwarten wir zum Jahresende hin einen positiven Effekt auf das Ergebnis. Wir sind daher zuversichtlich, auf Basis dieser Maßnahmen unsere Prognose für das Jahr einzuhalten,“ sagt FORVIA HELLA-CEO Peter Laier. „Gleichzeitig investieren wir weiter zielgerichtet in die Transformation der Mobilität. Mit der IGNITE-Strategie haben wir hierfür die wesentlichen Prioritäten gesetzt: Wir stärken insbesondere das Wachstumsfeld Elektronik, bringen unser Lichtgeschäft mit einem dezidierten Transformationsprogramm wieder auf Kurs und stärken dessen Profitabilität. Wir treiben die Internationalisierung voran und diversifizieren unsere Kundenbasis. Zugleich vereinfachen wir Prozesse und Strukturen, investieren in Künstliche Intelligenz und stärken damit unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig."
- Währungsbereinigter Umsatz steigt um 1,0 Prozent auf 5.925 Millionen Euro; unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte liegt der Umsatz knapp über Vorjahresniveau
- Wachstum in den Business Groups Elektronik und Lifecycle Solutions; Umsatz im Lichtbereich geht zurück
- Operating Income reduziert sich auf 294 Millionen Euro, Operating Income-Marge beträgt 5,0 Prozent
- Netto Cashflow beläuft sich auf -99 Millionen Euro; Netto Cashflow in Relation zum Umsatz liegt bei -1,7 Prozent
- Unternehmensausblick für das Geschäftsjahr 2026 wird in anspruchsvollem Markumfeld bestätigt
Das Operating Income beträgt im Neun-Monats-Zeitraum 294 Millionen Euro (Vorjahr: 338 Millionen Euro); die Operating Income-Marge geht somit auf 5,0 Prozent zurück (Vorjahr: 5,8 Prozent). Der Netto Cashflow beläuft sich auf -99 Millionen Euro (Vorjahr: 68 Millionen Euro), im Verhältnis zum Umsatz beträgt der Netto Cashflow demnach -1,7 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent).
„Wir agieren seit Beginn des Geschäftsjahres in einem volatilen, von hohem Wettbewerbsdruck geprägten Markt. Dass wir trotz eines rückläufigen Branchenumfelds unseren Umsatz stabil halten und die Entwicklung der Fahrzeugproduktion übertreffen konnten, zeigt unsere gute strategische Ausrichtung insbesondere in der Elektronik als unserem wesentlichen Wachstumsfeld. Darüber hinaus haben wir bereits frühzeitig Maßnahmen eingeleitet, um zusätzliche Kostenbelastungen abzufedern und befinden uns in engem und intensivem Austausch mit unseren Kunden, um Preissteigerungen insbesondere bei Elektronikbauteilen zu kompensieren. Auch haben wir wesentliche Fortschritte in unserem Lighting Transformation Program erzielt“, sagt Prof. Dr. Peter Laier, Vorsitzender der Geschäftsführung von FORVIA HELLA.
Wachstum in den Business Groups Elektronik und Lifecycle Solutions; Umsatz im Lichtbereich geht zurückIn der Business Group Elektronik, seit diesem Geschäftsjahr erstmals in der Geschichte des Unternehmens größter Geschäftsbereich, ist der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 5,2 Prozent (organisch: +6,8 Prozent) auf 2.712 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 2.577 Mio. €). Maßgeblich hierfür ist insbesondere ein erfolgreiches Geschäft mit 77 GHz Radarsensoren, Steuerungselektronik wie etwa dem intelligent Power Distribution Module (iPDM, intelligentes Stromverteilungsmodul), sowie mit verschiedenen Energiemanagement-Komponenten, darunter etwa Low Volt- Batteriemanagementsysteme und Spannungswandler.
Im Lichtbereich reduzierte sich der Umsatz um 6,3 Prozent (organisch: -5,7 Prozent) auf 2.563 Millionen Euro (Vorjahr: 2.734 Millionen Euro). Zum einen ist der Geschäftsbereich grundsätzlich vom schwächeren Branchenumfeld betroffen gewesen. Zum anderen haben deutlich geringere Abrufzahlen, auch im Zusammenhang mit dem Kunden- und Produktmix der Business Group, sowie der Auslauf verschiedener großvolumiger Serienprojekte die Umsatzentwicklung des Bereichs erheblich beeinträchtigt.
In der Business Group Lifecycle Solutions hat sich der Umsatz um 4,2 Prozent (organisch: +4,8 Prozent) auf 770 Millionen Euro verbessert (Vorjahr: 739 Millionen Euro). So hat sich das Geschäft mit Herstellern von Spezialfahrzeugen, vorrangig in den Kundensegmenten Lkw und Bus, Landwirtschaft und Baumaschinen, weiter positiv entwickelt. Das freie Ersatzteilgeschäft hat von einer insgesamt höheren Nachfrage profitiert, zusätzlich unterstützt durch ein erweitertes Sortiment nach Wiedereinstieg in das Thermomanagement-Geschäft. Das Geschäft mit Werkstattausrüstung wurde ferner durch die Nachfrage nach Einstiegs-Diagnoselösungen sowie durch die Einführung neuer Kalibrierungsprodukte getragen.
Unternehmensausblick für das Geschäftsjahr 2026 wird in anspruchsvollem Marktumfeld bestätigt FORVIA HELLA bestätigt mit Vorlage der Quartalsergebnisse die Prognose für das laufende Geschäftsjahr (1. Januar bis 31. Dezember 2026). So erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungsbereinigten Umsatz zwischen rund 7,4 und 7,9 Milliarden Euro, und zwar nun einen Wert in der oberen Hälfte der gegebenen Prognosebandbreite. Im Hinblick auf die Operating Income-Marge erwartet FORVIA HELLA weiterhin einen Wert zwischen rund 5,4 und 6,0 Prozent und geht hierbei von einem Wert am unteren Ende der Bandbreite aus. Für den Netto Cashflow im Verhältnis zum Umsatz wird nach wie vor ein Wert von mindestens 1,8 Prozent erwartet.
„Wir werden die derzeitigen Herausforderungen innerhalb der Automobilindustrie mit stringenter Kostensteuerung, mit der umfassenden Kompensation von Preissteigerungen bei Elektronikbauteilen in engem Austausch mit unseren Kunden sowie mit einem unverändert hohen Fokus auf Cashgenerierung begegnen. Auch von unserem Lighting Transformation Program erwarten wir zum Jahresende hin einen positiven Effekt auf das Ergebnis. Wir sind daher zuversichtlich, auf Basis dieser Maßnahmen unsere Prognose für das Jahr einzuhalten,“ sagt FORVIA HELLA-CEO Peter Laier. „Gleichzeitig investieren wir weiter zielgerichtet in die Transformation der Mobilität. Mit der IGNITE-Strategie haben wir hierfür die wesentlichen Prioritäten gesetzt: Wir stärken insbesondere das Wachstumsfeld Elektronik, bringen unser Lichtgeschäft mit einem dezidierten Transformationsprogramm wieder auf Kurs und stärken dessen Profitabilität. Wir treiben die Internationalisierung voran und diversifizieren unsere Kundenbasis. Zugleich vereinfachen wir Prozesse und Strukturen, investieren in Künstliche Intelligenz und stärken damit unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig."
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