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DIESER PRESSEMITTEILUNG.
- OHB SE, Europas führender reiner Raumfahrt-Prime, plant eine Kapitalerhöhung zur Beschleunigung des profitablen Wachstums
- Bruttoerlöse von voraussichtlich rund EUR 500 Millionen für Industrialisierung der Produktion, strategische M&A-Optionen sowie Investitionen in Trägerraketen und Zukunftsprogramme
- Rekord-Auftragsbestand von rund EUR 3,4 Milliarden schafft klare Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Jahre
- Familie Fuchs gibt keine Aktien ab und bleibt Mehrheitsaktionärin
- KKR wird einen Teil der gehaltenen Aktien abgeben und nach Abschluss der Transaktion weiterhin die Mehrheit der aktuellen Beteiligung an OHB halten
OHB (ISIN: DE0005936124, Prime Standard) beabsichtigt, neues
Kapital aufzunehmen und den Streubesitz auszuweiten. Das Unternehmen
plant ein öffentliches Angebot an bestehende Aktionäre im Wege von
Bezugsrechten. Die Hauptaktionäre – die Familie Fuchs sowie Orchid Lux
HoldCo S.à r.l., ein Unternehmen im indirekten Besitz von
KKR-verbundenen Gesellschaften – werden auf ihre Bezugsrechte
verzichten. Dadurch werden rund 94 % der neuen Aktien für eine parallele
Privatplatzierung verfügbar, die neben neuen Aktien auch bestehende
Aktien aus dem Bestand von Orchid Lux HoldCo S.à r.l. umfassen wird. Die
Familie Fuchs wird keine Aktien abgeben und bleibt Mehrheitsaktionärin.
Orchid Lux HoldCo S.à r.l wird einen Teil ihrer Aktien verkaufen,
behält jedoch die Mehrheit ihrer aktuellen Beteiligung und bleibt somit
auch nach Abschluss der Transaktion weiterhin Aktionärin von OHB.
Marco R. Fuchs, OHB SE-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Europa investiert
in großem Umfang in unabhängige Raumfahrtkapazitäten und wir stehen seit
über vier Jahrzehnten im Zentrum dieser Entwicklung. Wir haben einen
Rekordauftragsbestand, wachsen profitabel und bauen unsere Kapazitäten
europaweit aus. Die geplante Transaktion wird es uns ermöglichen, unser
Wachstum gemeinsam mit bestehenden und neuen Investoren voranzutreiben,
die Teil der strategischen Unabhängigkeit Europas im Weltraum sein
möchten."
Einzigartiges Profil als europäischer Raumfahrt-Champion
OHB ist Europas führender reiner Raumfahrt-Prime, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt – von der Entwicklung und Herstellung von Satelliten, Raumfahrtsystemen und Trägerraketen über Sicherheits- und Aufklärungstechnologien bis hin zu Bodensystemen, Antennen, Operations und Datendiensten. Die drei Geschäftssegmente SPACE SYSTEMS, ACCESS TO SPACE und DIGITAL bilden ein einzigartiges integriertes Angebot aus einer Hand, das OHB zu einem der nur drei Large System Integratoren in Europa macht.
Institutionelle Kunden wie die Bundesrepublik Deutschland, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) sowie nationale Raumfahrtagenturen und Streitkräfte sind seit Jahrzehnten das Fundament dieses Geschäftsmodells.
Starkes strukturelles Wachstum
Die Raumfahrtbranche erlebt derzeit einen einzigartigen Boom: Geopolitische Verschiebungen, wachsende Verteidigungsbudgets und ein erneuerter europäischer Fokus auf technologische Souveränität treiben die Nachfrage in genau jenen Bereichen, in denen OHB stark ist: Erdbeobachtung, Navigation, sichere Satellitenkommunikation, Aufklärung und Startinfrastruktur. OHB ist in vielen der strategisch wichtigsten Programme Europas als Industrieprime vertreten – darunter das europäische Navigationssystem Galileo, das Radar-Aufklärungssatellitensystem der Bundeswehr „SARah“, oder das Gravitationswellen-Observatorium „LISA“ der ESA. Das OHB Segment ACCESS TO SPACE deckt den wachsenden Bedarf an europäischem Zugang zum Weltall ab: MT Aerospace ist der größte deutsche Zulieferer für das Ariane-6-Programm und für eine wachsende Zahl weiterer großer Trägerraketen; Rocket Factory Augsburg entwickelt mit RFA ONE eine eigene kleine Trägerrakete; in der European Spaceport Company werden Startplatzinfrastrukturen und Betriebskonzepte entwickelt.
Europäischer Kapazitätsausbau läuft
Die Nachfrage ist so stark, dass OHB die Fertigungskapazitäten europaweit deutlich ausbaut. Zu den laufenden Wachstumsinitiativen zählen ein neuer Standort in Turin, die Erweiterung in Stockholm sowie laufende Investitionen in Bremen, Oberpfaffenhofen und Augsburg und die Übernahme des Standorts Schöneck für eine größere Fertigungstiefe. Flankiert wird das industrielle Wachstumsprogramm durch strategische Partnerschaften: das Gemeinschaftsunternehmen KIRK mit Helsing für weltraumgestützte Verteidigungs- und Aufklärungssysteme sowie das Joint Venture OHB Rheinmetall Space Networks GmbH im Rahmen der Ausschreibung des Bundeswehr-Programms SATCOMBw Stufe 4.
Profitables Wachstum seit Jahrzehnten
Seit dem Börsengang im Jahr 2001 hat OHB die Gesamtleistung von rund EUR 15 Millionen auf EUR 1,25 Milliarden im Geschäftsjahr 2025 gesteigert – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von ungefähr 20 %. Dieses Wachstum wurde größtenteils aus eigener Kraft finanziert. Der Rekord-Auftragsbestand von rund EUR 3,4 Milliarden im ersten Quartal 2026 schafft klare Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Jahre. OHB strebt mittelfristig an, die Gesamtleistung auf mehr als EUR 4,0 Milliarden zu steigern und eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 13 % zu erreichen.
Tim Tecklenburg, Finanzvorstand der OHB SE, sagt: „Wir haben einen Rekordauftragsbestand und eine starke Profitabilität – und wir nehmen Kapital auf, um unser Wachstum aus einer Position der Stärke heraus zu beschleunigen. Die Erlöse sollen mit derselben finanziellen Disziplin eingesetzt werden, die unser Geschäftsmodell seit jeher auszeichnet."
Details zur geplanten Transaktion
Die Bruttoerlöse aus der Kapitalerhöhung werden bei voraussichtlich rund
EUR 500 Millionen liegen. OHB beabsichtigt, die Nettoerlöse für
folgende Zwecke einzusetzen: weitere Industrialisierung der Produktion
und Kapazitätserweiterung, strategische M&A-Optionen im Zuge der
Konsolidierung des europäischen Raumfahrtmarkts, Investitionen in
Trägerraketen und Anlagen sowie Zukunftsprogramme in den Bereichen
Mondexploration, Low-Earth-Orbit-Missionen und weitere Anwendungen.
Deutsche Bank, Goldman Sachs, J.P. Morgan, KKR Capital Markets und
Rothschild & Co Redburn fungieren als Joint Global Coordinators und
zusammen mit Berenberg, COMMERZBANK, Jefferies und UniCredit ebenfalls
als Joint Bookrunners.
Anleger werden darauf hingewiesen, dass jeder Erwerb von Aktien, der zum
Besitz oder zur Zurechnung von 3 % oder mehr des Aktienkapitals oder
der Stimmrechte der Gesellschaft führt, gemäß den sogenannten „Golden
Power“-Regeln den italienischen Behörden gemeldet werden muss und dass
ein solcher Erwerb der Genehmigung durch die italienischen Behörden
unterliegt. Die Unterlassung einer solchen Meldung kann erhebliche
Geldstrafen nach sich ziehen.
Wichtige Hinweise
Diese Mitteilung stellt Werbung im Sinne der Verordnung (EU) 2017/1129 in der jeweils gültigen Fassung (die „Prospektverordnung“) dar. Sie stellt kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren der OHB SE (der „Gesellschaft“)
dar und ersetzt nicht den Wertpapierprospekt, der zusammen mit den
entsprechenden Übersetzungen der Zusammenfassung auf der Website der
Gesellschaft zur Verfügung stehen wird.
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