Corporate News
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Leoben, Österreich, 16. Juni 2026 – AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft („AT&S“ oder die „Gesellschaft“)
gibt bestimmte Konditionen der neuen tief nachrangigen
Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger
Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft
(Hybrid-Wandelschuldverschreibung, die „Wandelschuldverschreibung“)
bekannt. Die Wandelschuldverschreibung wird für einen begrenzten
Zeitraum in neue und/oder bestehende auf den Inhaber lautende
Stückaktien ohne Nennwert der Gesellschaft (die „Aktien“) wandelbar sein.
Die Wandelschuldverschreibung wird zum Nennbetrag und in einem Gesamtnennbetrag von € 400 Mio. in einer Stückelung von jeweils € 100.000 begeben. Die Wandelschuldverschreibung wird bis zum Ersten Zinsanpassungstag mit 2,500 % p.a. verzinst. Ab dem Ersten Zinsanpassungstag wird die Wandelschuldverschreibung zu einem Zinssatz verzinst, der der Summe aus (i) dem anwendbaren 5-Jahres-Euro-Mid-Swap-Satz und (ii) der Marge von 1.000 Basispunkten entspricht. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, Zinsen zu zahlen, wenn sie beschließt, die jeweilige Zinszahlung ganz oder teilweise aufzuschieben.
Der anfängliche Wandlungspreis wird mit einer Prämie von 30 % über dem Referenzaktienkurs festgesetzt, der dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien an der Wiener Börse am heutigen Tag entspricht und später am heutigen Tag in einer separaten Pressemitteilung bekannt gegeben wird.
Die Gesellschaft ist berechtigt, die ausstehenden Wandelschuldverschreibungen (insgesamt jedoch nicht nur teilweise) (i) am Ersten Zinsanpassungstag oder an jedem darauffolgenden Zinszahlungstag, (ii) jederzeit am oder nach dem 27. August 2029, sofern der Preis der der Wandelschuldverschreibung zugrunde liegenden Aktien über einen bestimmten Zeitraum mindestens 150 % des jeweils geltenden Wandlungspreises beträgt, (iii) aufgrund eines Gross-up-Ereignisses, Steuerereignisses oder Rechnungslegungsereignisses oder (iv) wenn weniger als 25 % des ursprünglich begebenen Gesamtnennbetrags der Wandelschuldverschreibung ausstehend sind, zurückzuzahlen.
„Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser Transaktion, die auf eine starke Investorennachfrage gestoßen ist und das Vertrauen des Marktes in die strategische Ausrichtung von AT&S widerspiegelt. Diese erstmalige tief nachrangige Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeit optimiert die Kapitalstruktur zu attraktiven Kosten und diversifiziert unseren Finanzierungsmix, um für unsere künftige Wachstumsstrategie zusätzliche Flexibilität und Resilienz zu schaffen. Darüber hinaus würde die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten im Vergleich zu den ausstehenden Kapitalmarktfinanzierungsinstrumenten von AT&S zu spürbaren Zinseinsparungen führen.“, so Gerrit Steen, CFO von AT&S.
AT&S beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Emission der Wandelschuldverschreibung für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, einschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und zur Stärkung der Kapitalbasis.
Die Abwicklung der Wandelschuldverschreibung wird voraussichtlich am oder um den 23. Juni 2026 erfolgen. Es wird beantragt werden, die Wandelschuldverschreibung in den Handel am Vienna MTF der Wiener Börse einzubeziehen.
Im Rahmen des Angebots hat die Gesellschaft einer Lock-up-Periode zugestimmt, die 90 Kalendertage nach dem Begebungstag endet, vorbehaltlich marktüblicher Ausnahmen und eines Verzichts durch die Joint Global Coordinators.
J.P. Morgan, Deutsche Bank und Citigroup haben die Emission als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleitet. Erste Group und Raiffeisen Bank International fungierten als Co-Lead Manager.
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