Die weltweit größte Reederei MSC mit Sitz in Genf will nach eigenen Angaben nicht beim Hamburger Konkurrenten Hapag-Lloyd AG, eine weltweit führende (aber deutlich kleinere) Containerschifffahrtsgesellschaft, einsteigen. Ein solches Geschäft, über das zuvor gerüchteweise spekuliert worden war, würde die Containerschifffahrt umwälzen.
Der MSC-Sprecher bezog sich auf einen Bericht des „Manager Magazin“, das zuvor berichtet hatte, MSC treibe seine Bemühungen um Hapag-Lloyd weiter voran, auch nachdem der Konzern mehrfach damit zurückgewiesen worden sei. Laut Manager Magazin geht es um eine Übernahme von bis zu 40 Prozent der Hapag-Lloyd-Aktien durch MSC. Hapag-Lloyd ist derzeit noch durch einen Pakt der Ankeraktionäre geschützt. Jeweils 30 Prozent des Kapitals halten der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die chilenische Reederei CSAV. Ein Vertrag binde beide Seiten, an ihrem Investment festzuhalten und mit einer Stimme zu sprechen, so das Magazin. Der Pakt sollte ursprünglich 2026 auslaufen, sei aber bis Ende 2030 verlängert worden.
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