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Samstag, 4. Juli 2026

Continental AG: Continental AG veräußert Unternehmensbereich ContiTech

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

Hannover, 4. Juli 2026. Die Continental AG hat heute nach erfolgter Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats einen Vertrag über die Veräußerung ihres Unternehmensbereichs ContiTech an Lone Star Funds unterzeichnet. Der vereinbarte Unternehmenswert beträgt 4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, insbesondere der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden sowie weiterer marktüblicher Vollzugsbedingungen und könnte noch zum Ende des Jahres 2026 erfolgen.

Mit der geplanten Veräußerung von ContiTech bringt Continental ihre strategische Neuaufstellung zum Abschluss und fokussiert sich zukünftig auf ihr Kerngeschäft Tires.

Auf Basis der aktuellen Planung erwartet Continental aus der Transaktion einen Mittelzufluss zum Closing in Höhe von rund 3,1 Milliarden Euro. Die endgültigen finanziellen Effekte hängen von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung sowie dem Zeitpunkt des Transaktionsvollzugs ab.

Continental beabsichtigt, mit dem erwarteten Mittelzufluss ihre Finanzverschuldung nach erfolgtem Vollzug weiter zu reduzieren sowie voraussichtlich rund 2,5 Milliarden Euro für die Beteiligung ihrer Aktionäre zu verwenden, entweder mittels einer Sonderdividende oder durch eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende.

ContiTech wird mit dem Halbjahresfinanzbericht als nicht-fortgeführte Aktivität ausgewiesen. Continental prüft derzeit die Auswirkungen der Transaktion auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr und wird diese zu einem späteren Zeitpunkt anpassen. Der Ausblick für den Unternehmensbereich Tires bleibt davon jedoch unberührt.

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