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Mittwoch, 5. August 2026

Scherzer & Co. AG berichtet über das erste Halbjahr 2026

Die Scherzer & Co. AG hat das erste Halbjahr 2026 nach vorläufigen Zahlen mit einem erhöhten Gewinn abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt 5,7 Mio. Euro (3,1 Mio. Euro).

Zum Ergebnis des ersten Halbjahres 2026 trugen im Wesentlichen vereinnahmte Dividenden in Höhe von 3,7 Mio. Euro, realisierte Kursgewinne in Höhe von 2,7 Mio. Euro, Zuschreibungen auf den Wertpapierbestand in Höhe von 2,4 Mio. Euro sowie Erlöse aus Nachbesserungen (Generali Deutschland) in Höhe von 2,0 Mio. Euro bei. Der positive Zinssaldo in Höhe von 1,3 Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus Zinsen auf Nachbesserungen (Generali Deutschland). Das Ergebnis aus Stillhaltergeschäften lag bei -1,1 Mio. Euro. Stichtagsbedingte Abschreibungen auf Wertpapiere waren in Höhe von 4,3 Mio. Euro zu bilden. Der betriebliche Aufwand lag bei 1,0 Mio. Euro.

Net Asset Value (NAV): Der Tageswert der Portfoliopositionen der Scherzer & Co. AG unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft beträgt zum 31. Juli 2026 3,50 Euro je Aktie. Nachbesserungsrechte und evtl. anfallende Steuern werden in der Portfoliobewertung nicht berücksichtigt. Verglichen mit dem Jahresultimowert 2025 von 3,39 Euro je Aktie unter Berücksichtigung der Dividendenausschüttung von 0,05 Euro je Aktie entspricht dies einem Plus von 4,7% im laufenden Geschäftsjahr 2026.

Die zehn größten Aktienpositionen der Gesellschaft zum 31. Juli 2026 sind geordnet nach Kurswerten: Rocket Internet SE, Allerthal-Werke AG, Weleda AG PS, 1&1 AG, RM Rheiner Management AG, Horus AG, Data Modul AG, Redcare Pharmacy N.V., K+S AG und AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in Winterthur.

Derzeit verfügt die Scherzer & Co. AG über ein Nachbesserungsvolumen von rund 123,6 Mio. Euro.

Das Nachbesserungsvolumen errechnet sich aus dem Produkt der Anzahl der Aktien und dem zunächst von der Gesellschaft vereinnahmten Abfindungspreis im Rahmen einer Strukturmaßnahme (z.B. Squeeze-out, Abschluss eines Beherrschungsvertrages). Die Höhe des Abfindungspreises ist Basis für eine eventuelle Nachbesserung und wird regelmäßig im Rahmen eines Spruchverfahrens auf ihre Angemessenheit überprüft.

Zum jetzigen Zeitpunkt können keine verlässlichen Aussagen darüber gemacht werden, ob und wann es gegebenenfalls zu Nachbesserungen aus den laufenden Spruchverfahren kommen wird. Die Gesellschaft veröffentlicht in ihrer Halbjahres- und Jahresberichterstattung die wichtigsten Positionen ihres Nachbesserungsrechteportfolios.

Der ausführliche Zwischenbericht erscheint voraussichtlich Ende August 2026.

Köln, den 05. August 2026

Der Vorstand

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