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Dienstag, 24. Februar 2026
Ströer SE & Co. KGaA hat Delisting erwogen
Bei dem (noch) börsennotierten Werbekonzern Ströer ist im letzten Jahr laut dem "manager magazin" als "Notlösung" ein Delisting erwogen worden. Die Finanzinvestoren KKR und Hellman & Friedman sollen nach Informationen des Magazins durchgespielt haben, Ströer von der Börse zu nehmen, um die Einzelteile des Firmengeflechts zu verwerten. Dazu sei es nicht gekommen, jedoch räumte Ströer auf Nachfrage des "manager magazins" ein, dass ein Delisting "je nach Gesamtkonditionen eine interessante Alternative zur öffentlichen Notierung einer Aktie" sein könne.
Ströer-CEO Udo Müller soll sich laut "manager magazin" überlegt haben, das lukrative Außenwerbungsgeschäft abzuspalten. Dem Kerngeschäft mit der Außenwerbung (Out-of-Home, OOH) sowie digitalen Medien werde durch die Angebote eine indikative Bewertung deutlich oberhalb der Marktkapitalisierung von Ströer beigemessen, hieß es. In einem Bloomberg-Bericht war von rund EUR 4 Mrd. für die OOH-Sparte die Rede gewesen - das ist deutlich mehr als der Börsenwert von Ströer von rund 2,6 Mrd. Euro vor Bekanntwerden der Gespräche. Verhandlungen mit dem US-Fonds I-Squared sollen letztlich aber gescheitert sein. Auch die Private-Equity-Gesellschaften CVC und EQT hätten sich mit Ströer bereits befasst, hieß es in dem Bloomberg-Bericht.
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