Der „special situations“-Fonds investiert in „Endspielsituationen“ im deutschsprachigen und europäischen Aktienuniversum. Dabei sei ein wichtiger Aspekt des Anlagekonzepts „die ökonomische Ertragschance aus Nachbesserungsrechten (Spruchverfahren), die historisch aufgebaut wurden“. Ziel des Soft Close der institutionellen Anteilsklassen sei der Schutz der bestehenden Anleger, „insbesondere vor einer Verwässerung der Nachbesserungsrechte durch starke Volumenzuwächse“.
Ein strikt begrenztes Fondsvolumen würde es dem Management ermöglichen, weiterhin wie bisher in Übernahmesituationen im Small- und Microcap-Segment zu investieren. Diese Investments hätten sich bislang als besonders ertragreich erwiesen und würden Diversifikationseffekte bieten.
Die Anteilsklasse R bleibt geöffnet, da die Zeichnungsbeträge in der Regel deutlich kleiner sind und das Verwässerungsrisiko entsprechend geringer ausfällt. Auch für diese Anteilsklasse behält sich Greiff jedoch einen Soft Close vor, sollte der Volumenanstieg zu groß werden.
Das Portfolio besteht aus vier Komponenten: Squeeze-outs oder Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge, Merger Arbitrage, „Special Situations“ (Aktien in Sondersituationen) und „Hidden Assets“ (nicht gemeldete Nachschussrechte). Investiert wird vorrangig in Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit attraktivem Übernahme-, Restrukturierungs- oder Squeeze-out-Potenzial. Die Gewichtung der einzelnen Komponenten innerhalb des Portfolios variiert und hängt von der Lage des M&A-Marktes ab. Es wird eine von der Marktentwicklung unabhängige Rendite bei gleichzeitiger Risikominimierung angestrebt.
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