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Dienstag, 7. April 2026

Commerzbank Aktiengesellschaft: Commerzbank bekräftigt Potenzial der bestehenden Geschäftsstrategie und sieht nach Interaktionen mit UniCredit aktuell keine Ansatzpunkte für eine einvernehmliche wertschaffende Transaktion

Corporate News 

- Commerzbank nimmt Stellung zu den jüngsten Veröffentlichungen der UniCredit

- Interaktionen mit UniCredit haben bisher aus Sicht der Commerzbank kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial für ihre Aktionäre über die jetzige Standalone-Strategie hinaus aufgezeigt

- UniCredit hat zudem keine Bereitschaft erkennen lassen, den Commerzbank-Aktionären eine zwingend erforderliche angemessene Prämie zu bieten

- Auf dieser Grundlage ist eine einvernehmliche Lösung aktuell nicht erkennbar

- Commerzbank plant die Veröffentlichung der bereits angekündigten Anhebung der Finanzziele zu den Quartalszahlen am 8. Mai 2026

Die Commerzbank hat die Veröffentlichungen der UniCredit S.p.A. vom 3. April 2026, die im Zusammenhang mit der Einladung zu ihrer außerordentlichen Hauptversammlung stehen, zur Kenntnis genommen. Die Commerzbank widerspricht in weiten Teilen den dort gezogenen Schlussfolgerungen und insbesondere der Aussage, dass sich die Commerzbank einem konstruktiven Austausch mit der UniCredit zu einer wertschaffenden Transaktion verweigere.

In den vergangenen Wochen fanden mehrere Interaktionen statt – die letzte kurz vor den genannten Veröffentlichungen der UniCredit – um Grundlagen und Potenziale des von der UniCredit den Commerzbank-Aktionären in Aussicht gestellten Angebots zu einer Übernahme der Bank konstruktiv zu eruieren.

Darüber hinaus gab es in den vergangenen 18 Monaten einen regelmäßigen und transparenten Austausch mit der UniCredit als Investorin. Dabei trug die UniCredit jedoch weder gezielte Anfragen bzw. Anregungen – etwa in Bezug auf das Geschäftsmodell der Commerzbank oder zu etwaigen Potenzialen einer Zusammenarbeit – noch mögliche Eckpfeiler einer Transaktion an die Commerzbank heran.

Die seitens der UniCredit mündlich skizzierten Eckpfeiler einer Transaktion haben bisher aus Sicht der Commerzbank kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial für ihre Aktionäre über die jetzige Standalone-Strategie und deren Planungszeitraum hinaus aufgezeigt. Ein Großteil des von der UniCredit skizzierten Potenzials beruht nicht auf einer Zusammenlegung beider Institute und kann somit auch von der Commerzbank eigenständig, ohne die mit einer Transaktion einhergehenden signifikanten Umsetzungsrisiken, realisiert werden. Zudem hat die UniCredit in den Interaktionen mehrfach bestätigt, derzeit keinen Spielraum für eine zwingend erforderliche marktübliche Prämie und Erhöhung des am 16. März 2026 angekündigten öffentlichen Übernahmeangebots zu sehen.

Auf dieser Grundlage ist eine einvernehmliche Lösung aus Sicht der Commerzbank aktuell nicht erkennbar. Hinzu kommt, dass die bisherigen Schritte und Veröffentlichungen der UniCredit wiederholt ohne vorherige Abstimmung mit der Commerzbank erfolgten. Das ist ein Vorgehen, das den Aufbau des für eine erfolgreiche Transaktion erforderlichen gegenseitigen Vertrauens nachhaltig erschwert.

Die Commerzbank wird sich weiterhin auf die erfolgreiche Umsetzung ihrer eigenständigen Strategie fokussieren. Die Momentum-Strategie der Commerzbank ist wertschaffend, die operative Dynamik ist nachhaltig, und die Umsetzung folgt einer klar kommunizierten strategischen Agenda mit geringen Umsetzungsrisiken.

In diesem Zusammenhang wird die Commerzbank mit der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen am 8. Mai 2026 die bereits im Februar in Aussicht gestellte Anhebung der Finanzziele sowie weitere Details ihres Strategie-Updates bekannt geben. Wie bereits kommuniziert, sieht das Unternehmen zusätzliche Potenziale über die ursprünglich für 2028 definierten Ziele hinaus.

Die Commerzbank bleibt weiter offen für Gespräche und Vorschläge, die konkreten Mehrwert für ihre Aktionäre und Stakeholder schaffen.

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