von Rechtsanwalt Martin Arendts, M.B.L.-HSG
Nach der heute veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hält die UniCredit S.p.A. nach zuletzt gemeldeten 29,34 % nunmehr seit dem 17. April 2026 32,64 % der Stimmrechte an der Commerzbank AG, davon 26,77 % direkt über Aktien und 5,87 % über Instrumente (total return swaps).
Die UniCredit hatte angekündigt, die Commerzbank übernehmen zu wollen. Die Commerzbank sprach dagegen von einem "feindlichen Vorgehen" der UniCredit und bekräftigte den Mehrwert der eigenständigen Momentum-Strategie: https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/04/commerzbank-aktiengesellschaft_20.html
Der Verwaltungsrat der Unicredit hatte kürzlich beschlossen, am 4. Mai 2026 eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Auf dieser sollen die Aktionäre ihre Zustimmung für die nötige Kapitalerhöhung geben, was der nächste Schritt zur Übernahme der Commerzbank wäre. Geplant ist die Ausgabe von maximal 470 Millionen Stammaktien, siehe: https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/04/geplante-commerzbank-ubernahme.html
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen