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Mittwoch, 24. April 2019

VTG AG beschließt Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 290 Millionen Euro

- Ausgabe von 5.477.372 neuen Aktien

- Bezugsverhältnis von 21:4

- Bezugspreis von 52,90 Euro je Aktie

- Bezugsfrist vom 25. April bis zum 9. Mai 2019, 12 Uhr mittags

- Nicht bezogene Aktien werden von der Warwick Holding GmbH zum Bezugspreis erworben


Hamburg, 24. April 2019. Der Vorstand der VTG Aktiengesellschaft (WKN: VTG999) hat gestern mit Zustimmung des Kapitalerhöhungsausschusses des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen mit Bezugsrechten aus genehmigtem Kapital beschlossen. Hierzu werden von der VTG AG 5.477.372 neue auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) begeben, die ab dem 1. Januar 2018 gewinnberechtigt sind. Die neuen Aktien werden den VTG Aktionären in der Bundesrepublik Deutschland und im Großherzogtum Luxemburg zu einem Bezugspreis von 52,90 Euro je neuer Aktie im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots öffentlich angeboten. Aktionäre können im Zeitraum vom 25. April bis zum 9. Mai, 12:00 Uhr MESZ (mittags), für je 21 gehaltene VTG Aktien 4 neue Aktien erwerben. Die neuen Aktien werden voraussichtlich am oder um den 14. Mai 2019 geliefert.

Die Mehrheitsaktionärin Warwick Holding GmbH (eine indirekte Tochtergesellschaft von Fonds, die von Morgan Stanley Infrastructure Inc. beraten werden) hat sich dazu verpflichtet, die auf die von ihr gehaltenen existierenden Aktien entfallenden Bezugsrechte in vollem Umfang auszuüben. Zusätzlich hat sich die Warwick Holding GmbH verpflichtet, alle nach dem Ende des Bezugsangebots nicht bezogenen neuen Aktien zum Bezugspreis zu erwerben.

Aus dem erwarteten Nettoemissionserlös der Kapitalerhöhung in Höhe von rund 283 Millionen Euro sollen rund 30 Millionen Euro zur teilweisen Rückführung einer privat platzierten Hybridanleihe verwendet werden, die zur teilweisen Finanzierung der Nacco Übernahme 2018 begeben wurde. Der verbleibende Nettoerlös erhöht die finanzielle Flexibilität des VTG-Konzerns und soll Anfang August 2019 zur Rückzahlung der börsennotierten VTG-Hybridanleihe mit einem Nennbetrag in Höhe von 250 Millionen Euro zuzüglich der aufgelaufenen Stückzinsen verwendet werden.

Über die VTG:


Die VTG Aktiengesellschaft zählt zu den führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa. Der Waggonpark des Unternehmens umfasst rund 94.000 Eisenbahngüterwagen, darunter schwerpunktmäßig Kesselwagen, Intermodalwagen, Standardgüterwagen sowie Schiebewandwagen. Neben der Vermietung von Eisenbahngüterwagen bietet der Konzern umfassende multimodale Logistikdienstleistungen mit Schwerpunkt Verkehrsträger Schiene sowie weltweite Tankcontainertransporte an. Ihren Kunden bietet die VTG durch die Kombination der drei vernetzten Geschäftsbereiche Waggonvermietung, Schienenlogistik und Tankcontainerlogistik eine leistungsstarke Plattform für den internationalen Transport ihrer Güter. Der Konzern verfügt über langjährige Erfahrung und spezifisches Know-how, insbesondere im Transport flüssiger und sensibler Güter. Zum Kundenkreis zählen eine Vielzahl renommierter Unternehmen aus nahezu allen Industriezweigen, wie beispielsweise der Chemie-, Mineralöl-, Automobil-, Agrar- oder Papierindustrie. Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete die VTG einen Umsatz von 1.073 Millionen Euro und ein operatives Betriebsergebnis (EBITDA) von 349 Millionen Euro. Über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg vorrangig in Europa, Nordamerika, Russland und Asien präsent. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte die VTG weltweit rund 1.600 Mitarbeiter.

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