Corporate News
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Abfindung im Squeeze-out der
Generali Deutschland Holding AG („Generali“) nach mehr als 12 Jahren
Verfahrensdauer rechtskräftig um 22,90 Euro von ursprünglich gezahlten
107,77 Euro auf 130,67 Euro je Aktie erhöht. Die Scherzer & Co. AG
war zum Zeitpunkt des Squeeze-outs signifikant an Generali beteiligt und
wird daher im laufenden Jahr etwa 2,0 Mio. Euro Nachbesserung
vereinnahmen. Die Nachbesserung wird über die gesamte Verfahrensdauer
verzinst, was zu zusätzlichen Zinserträgen von rund 1,3 Mio. Euro führt.
Eventuelle Ertragsbesteuerungen sind in beiden Beträgen nicht
berücksichtigt.
Der sich daraus ergebende positive NAV-Effekt beträgt ca. 0,10 Euro je Scherzer-Aktie.
Die Scherzer & Co. AG verfügt direkt und indirekt über ein
Nachbesserungsrechtevolumen von rund 137 Mio. Euro (exklusive Generali),
das bilanziell und im monatlich veröffentlichten NAV nicht
berücksichtigt ist. Jede zukünftig zugesprochene Nachbesserung führt
daher zu Ergebnisbeiträgen und erhöht den NAV der Gesellschaft, während
Beendigungen von Spruchverfahren ohne Nachbesserungen keine negativen
Auswirkungen haben.
In drei laufenden Verfahren (Audi, Bank Austria, und MAN) wurden den
Antragstellern – wie im Fall Generali – erstinstanzlich erhebliche
Nachbesserungen zugesprochen. Würden diese von der zweiten Instanz
bestätigt, erhielte die Scherzer & Co. AG Nachbesserungen von ca.
2,2 Mio. Euro (Audi) bzw. jeweils ca. 1,8 Mio. Euro (Bank Austria und
MAN) zuzüglich Zinsen. Das nun beendete Generali-Spruchverfahren belegt
die Werthaltigkeit des Nachbesserungsrechteportfolios der Gesellschaft.
Köln, 11. Mai 2026
Der Vorstand
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