Am kommenden Freitag endet die Annahmefrist für das Übernahmeangebot der B&C-Gruppe, siehe: https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/04/angebotsunterlage-der-b-holding.html Das Angebot unterliegt keiner Mindestannahmeschwelle.
B&C hatte angekündigt, ihr Angebot nicht zu erhöhen, und bleibt bei EUR 15,00 je Aktie. Die Bieterin B&C Holding Österreich GmbH kontrolliert bereits über 58 Prozent der Anteile. Sollte B&C die Schwelle von 90 Prozent erreichen, dürfte ein Squeeze-out folgen.
Der Hauptwiderstand gegen die 15-Euro-Offerte wird mit der fundamentalen Entwicklung begründet. Der Kautschukverarbeiter hat gute Q1-Zahlen 2026 vorgelegt: Der Umsatz stieg auf EUR 163,7 Millionen. Das EBITDA verdoppelte sich auf EUR 26,8 Millionen. Die Marge verbesserte sich auf 16,4 Prozent. Der Vorstand peilt für das laufende Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis von rund 95 Millionen Euro an.
Auch die Stellungnahme der Gesellschaft verweist auf einen höheren Wert trotz der Prämie von 25,2 % auf den unbeeinflussten Schlusskurs vom 17. März 2026 (vor Ankündigung des Angebots): https://spruchverfahren.blogspot.com/2026/05/semperit-ag-holding-auerungen-von.html Analysten sehen den fairen Wert deutlich höher. NiWays hatte ein Ziel von EUR 21,50 ausgegeben. Schätzungen gehen bis zu 22,00 Euro. Der Buchwert liegt bei rund 20,20 Euro je Aktie.
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