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Freitag, 29. April 2016

GBS Asset Management AG: Ankündigung eines Delistings

GBS: Notiz im "Telefonhandel" bei Schnigge in Prüfung 

Übach-Palenberg, 28.04.2016 - Der Vorstand der GBS Asset Management AG, Übach-Palenberg, hat am 20.04.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Notiz der Aktien der GBS Asset Management AG im Freiverkehr der Börsen Hamburg und Berlin zu widerrufen. Der Antrag auf Einstellung der Notiz wird in Kürze gestellt werden. Über den Widerruf der Einbeziehung der Aktien entscheiden die beiden genannten Börsen. 

Vor dem Hintergrund der Einführung der Marktmissbrauchsverordnung (MAR), die am 3. Juli 2016 in Kraft tritt, hat sich die Gesellschaft zu diesem Schritt entschlossen, da sich mit dieser Einführung die Folgepflichten für den Freiverkehr deutlich erhöhen werden. So wird u.a. die Pflicht zur Veröffentlichung von Ad-hoc-Mitteilungen und zum Führen von Insiderverzeichnissen eingeführt, was den Verwaltungsaufwand für die Gesellschaft deutlich erhöhen würde. Unabhängig davon, prüft die GBS Asset Management AG, ob eine Einbeziehung in den "Telefonhandel" der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, nach Ende der Notiz im Freiverkehr der Börse Hamburg und Berlin möglich ist. 

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Die Firmierung der GBS Asset Management AG geht auf die Grevener Baumwollspinnerei zurück, daher rührt die Abkürzung GBS. In den späten 1990er Jahren wurde die Gesellschaft nach zuvor betriebenen Textilaktivitäten abgewickelt und richtete sich als Kapitalmarkdienstleister mit Fokus auf Nebenwerte neu aus. Das Grundkapital ist in 427.000 Aktien eingeteilt. Die GBS-Aktie notiert im Freiverkehr der Börsen Hamburg und Berlin (WKN: 589870).

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